Forever Faster Puma setzt Mega-Kampagne mit Rihanna und Usain Bolt fort

Dienstag, 11. August 2015
Trainiert mit Puma für Olympia 2016: Sprinter Usain Bolt
Trainiert mit Puma für Olympia 2016: Sprinter Usain Bolt
Foto: Puma

Die Zeiten, in denen Puma mehr im Fashion- als im Performance-Bereich unterwegs war, sind spätestens seit dem Start der "Forever Faster"-Kampagne im Sommer 2014 endgültig vorbei. Nun legt der Sportartikelhersteller nach und schickt den Mega-Auftritt in eine zweite Runde. Die inhouse entwickelte, weltweit gespielte Kampagne mit den Testimonials Usain Bolt, Rihanna und Sergio Agüero rückt diesmal das Thema Training in den Fokus.
Die Strategie dahinter ist klar: Im Performance-Segment droht die Konkurrenz Puma davon zu laufen. Neue Herausforderer wie Under Armour und New Balance investieren vermehrt in Sponsoring und Marketing, etablierte Player wie Nike und Asics positionieren sich schon seit Jahren als starke Marken im Leistungsbereich. In Herzogenaurach hat man das, wenn auch mit Verzögerung, erkannt und will nun unter CEO Björn Gulden die "schnellste Sportmarke der Welt" werden. Bei dieser Mission kann der Puma-Chef weiter auf den schnellsten Mann der Welt bauen: 100-Meter-Weltrekordler Usain Bolt gehört hierzulande neben Sängerin und Puma-Kreativdirektorin Rihanna zu den Zupferden des zweiten Flights der "Forever Faster"-Kampagne. Unter dem Motto "Wofür trainierst du?" treten die Testimonials in individuellen Trainingsvideos auf, die Puma in der DACH-Region am 23. August pünktlich zum Start der Leichtathletik-WM in Peking launcht. Gespielt wird der Auftritt vor allem am PoS und im Digitalen.
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Neben Social Media setzt Puma auch auf Kooperationen mit Youtubern und Werbeformate in Fitness-Apps. Zentraler Teil ist die Engagement-Plattform Puma Pact, die über die Pumatrac-App und über das Netz erreichbar ist. Mit den Aufwendungen für Software und Applikationen verfolgt Puma einen ähnlichen Weg wie die Konkurrenz. Nike mit dem Angebot Nike+ und Under Armour mit My Fitness Pal bedienen den Trend bereits seit geraumer Zeit. Adidas zog erst vergangene Woche mit der Komplettübernahme von Runtastic nach.
Under Armour Lounch-Event
Bild: Florian Breitenberger

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I
n die Kampagne investiert Puma nach eigenen Angaben "mehrere Millionen Euro" - mehr Details zum Budget verrät das Unternehmen nicht. Trotz roter Zahlen im 2. Quartal 2015 kündigte CEO Gulden aber jüngst an, die Aufwendungen für Werbung hochzuhalten: "Wir sind der Auffassung, dass die Ausgaben dafür notwendig sind, um unsere Marke weiter zu stärken und langfristiges Wachstum für das Unternehmen zu sichern." Ein Muss, meint Philipp Kupfer von der Sponsoringberatung Repucom: Künftig werde Puma seine Position noch massiver und mehr denn je gegen die Konkurrenz verteidigen müssen.
„Wir sind der Auffassung, dass die Ausgaben dafür notwendig sind, um unsere Marke weiter zu stärken und langfristiges Wachstum für das Unternehmen zu sichern“
Björn Gulden
Entstanden ist die Kampagne größtenteils inhouse. Die Puma-interne Kreativagentur zeichnet gemeinsam mit dem internen Marketingteam für Konzeption, Produktion und Ausführung verantwortlich. fam
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