Ford Der Fiesta rockt Köln

Mittwoch, 30. November 2016
Ford-CEO Mark Fields
Ford-CEO Mark Fields
Foto: Ford

Der Fiesta ist für Ford eines der wichtigsten Modelle. Gestern Abend präsentierte der Autobauer in Köln die achte Generation. Eine Show mit Emotionen, Mitarbeitern und vielen Autos.
Eine gigantische Werkshalle bildete die Bühne für den neuen Fiesta, der gestern in der W-Halle im Werk Köln-Niehl der Weltöffentlichkeit vorgestellt wurde. Vor 40 Jahren war der Cityflitzer erstmals vom Band gelaufen. Jetzt gibt es gleich vier neue Versionen. Neben dem Fiesta Titanium bietet der Volumenhersteller den Kleinwagen in der sportlichen ST-Line, im edlen Vignale-Konzept und als Crossover-Modell Fiesta Active an, vollgepackt mit Konnektivität und Technologien. Die Bedeutung des Modells für den US-Hersteller kann man aber nicht nur an dem Quartett ablesen, mit dem Ford unterschiedliche Kundengruppen ansprechen will. Man sieht es auch daran, dass CEO Mark Fields nach Köln geflogen kam und gemeinsam mit Jim Farley, Vorstandsvorsitzender von Ford Europa, Mittlerer Osten und Afrika, die nächste Modellgeneration 2500 Gästen aus 33 Ländern präsentierte.

Der neue Ford Fiesta
Der neue Ford Fiesta (Bild: Ford)
Beide würdigten dabei immer die Leistungen der Mitarbeiter und der Händler. Gleichzeitig ließen beide keinen Zweifel daran, dass sich Ford immer mehr zu einem Mobilitätsdienstleister entwickeln wird. "In der Zukunft werden wir uns neuen Themen der Mobilität annehmen, auch Felder, die ganz neu für uns sind", sagt etwa Jim Farley. Dazu gehört etwa der Shuttle-Service Chariot, bei dem Ford im September eingestiegen ist und in verschiedenen amerikanischen Städten derzeit testet. Die Vans können dabei von Kunden on-demand gebucht werden, die Routen und Stops werden entsprechend der Anfragen erstellt. Weitere Dienste werden folgen. Oder die Elektromobilität, in der das Unternehmen jetzt kräftig investiert. 4,5 Milliarden US-Dollar macht Ford hier in den nächsten Jahren locker, 13 neue E-Modelle sollen auf den Markt kommen.

Und noch eines hatte Fields im Gepäck. 2021 soll der erste autonome Ford auf den Straßen unterwegs sein, innerhalb von Ride-Sharing-Services. Um dieses Ziel zu erreichen, testet Ford ab 2017 auch in Europa autonomes Fahren. "Die Technologieunternehmen werden uns nicht den Rang ablaufen. Wir können uns immer neu erfinden, das liegt in unserer DNA", sagte CEO Fields. Und dann stand wieder der Fiesta im Mittelpunkt der Show, für die federführend die Agenturen Imagination und Profile verantwortlich zeichneten (PR: Hill + Knowlton). Und demnächst man dem Fiesta auch stärker in der Kommunikation begegenen. Die neue Generation kommt im kommenden Jahr in den Handel. mir

 

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