Flüchtlingsdebatte McDonald's und Deutschlandchef Holger Beeck setzen Zeichen gegen Fremdenhass

Donnerstag, 03. September 2015
Die Mitarbeiter von McDonald's Deutschland stammen aus 125 Ländern
Die Mitarbeiter von McDonald's Deutschland stammen aus 125 Ländern
Foto: Screenshot: Youtube/McDonald's
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McDonald’s Flüchtlingsdebatte Fisherman's Friend


Seit Wochen beschäftigt die Flüchtlingsthematik die Republik. Tausende Menschen strömen derzeit nach Deutschland, doch längst nicht überall werden sie von den Bürgern so positiv in Empfang genommen wie aktuell in München. McDonald's, einer der multikulturellsten Arbeitgeber des Landes, setzt deswegen nun ein Zeichen gegen Fremdenhass - mit einer Videobotschaft von Vorstandschef Holger Beeck persönlich.

Den Film "Willkommen in Deutschland" veröffentlichte der Fastfood-Riese auf seinen Unternehmensprofilen bei Facebook, Twitter und Youtube. Neben Deutschlandchef Beeck machen darin Mitarbeiter des Konzerns deutlich, dass das Unternehmen Vielfalt auch immer als Chance versteht. "Nicht immer ist das einfach, denn wir alle sind verschieden. Deswegen braucht es hohen gegenseitigen Respekt und Toleranz im Umgang miteinander", so Beeck. Ingesamt arbeiten hierzulande Personen aus 125 verschiedenen Nationen für den Fastfood-Konzern. Im Film heißen einige Angestellte alle Menschen in ihrer jeweiligen Muttersprache "willkommen bei McDonald's". Beeck weiter: "Die Menschen, die nach Deutschland kommen, mussten alles hinter sich lassen. Zeigen wir Ihnen gemeinsam, dass Deutschland eine offene Willkommenskultur hat. Dafür setze ich mich persönlich ein und sage dabei deutlich: Fremdenhass hat bei McDonald's keinen Platz!"
Fisherman's Friend wirbt mit Pastillen gegen Rechtsextremismus
Bild: Fisherman's Friend

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