Flop 15 Die grottigsten Kampagnen des Jahres

Mittwoch, 18. Dezember 2013
Das Werbejahr 2013 hat nicht nur Glanzlichter hervorgebracht
Das Werbejahr 2013 hat nicht nur Glanzlichter hervorgebracht

Das Jahr 2013 neigt sich seinem Ende entgegen. Aus kreativer Sicht gab es mal wieder reichlich Höhen, aber auch einige Tiefen. HORIZONT.NET hat ein "Worst-Of" der beliebten Rubrik "Flop der Woche" zusammengestellt und die Liste noch um jene Kampagnen erweitert, die von den Usern am schlechtesten bewertet wurden. Wir wünschen viel Spaß - und gute Nerven!

Apollos Inferno: Ein werblicher Abstieg in die Nachahmer-Hölle

Anfang März startete Apollo seine neue TV-Kampagne - und schreckte dabei nicht davor zurück, das Erfolgsrezept der Konkurrenz abzukupfern. Herausgekommen ist ein wirklich missratener Abklatsch der Fielmann-Kampagne.

TV-Spot von Westfalia mit Uwe Seeler

Ohne Zweifel - "Uns Uwe" Seeler war ein begnadeter Fußballer. Als Testimonial jedoch macht der Ehrenspielführer der deutschen Nationalmannschaft eine weniger gute Figur, wie der Spot des Versandhändlers Westfalia Werkzeugcompany zeigt. Weiterlesen

Printmotiv von Klosterbrauerei Neuzelle

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Unglaublich aber wahr: Bei dem Launchmotiv für das Ginger Bier ist das reichlich bemühte Wortspiel Via Gra Tis Ver Sand das einzige Element, das nicht missglückt ist. Natürlich ist der Spruch platt und billig, aber leider ist der Rest des Auftritts nicht billig genug. Weiterlesen

Funkeln am Laufband: Signal lässt Zahn-Alpträume wahr werden

Werbespots für Zahncremes, in denen weißere Zähne versprochen werden, haben eine lange Tradition (siehe dazu die Beispiel-Spots unter dem Artikel). Die tatsächliche Wirkkraft und Nachhaltigkeit der Cremes ist jedoch mindestens genauso lange umstritten. Ein aktueller Spot für "Signal White Now" aus dem Hause Unilever setzt der Fragwürdigkeit mit einem dreisten Commercial jedoch die Krone auf. Weiterlesen

TV-Spot von Brille 24: Ohne Durchblick

Im September startete Brille24 seinen ersten TV-Spot. Die Hauptrolle spielt ein Typ mit Kraken-Tatoo, der offenbar einen über den Durst getrunken hat. Spätestens gegen Ende des 20-Sekünders drängt sich die Frage auf, ob das auch auf die verantwortliche Werbeagentur zutrifft. Den roten Faden der Story sucht man jedenfalls vergeblich. Weiterlesen

Printmotiv von Nordsee: Der Fisch stinkt vom Schritt her

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Bei "Sex sells" kommen einem normalerweise Werbemotive für Dessous oder andere erotische Fummel in den Sinn. Jetzt soll die gute alte Werbemasche also auch für Fischbrötchen herhalten. Die Restaurantkette Nordsee jedenfalls zeigte auf den Motiven ihrer im April gestarteten Werbekampagne reichlich nackte Haut, um Fischfans in ihre Filialen zu locken. Die Botschaft der Kreation: "Fisch macht sexy". Weiterlesen

Renault - Créateur hanebüchener Werbung

Sitzt ein Pärchen beim Abendessen im Restaurant - und bekommt statt eines leckeren Drei-Gänge-Menüs einen Renault Twingo! Klingt bescheuert, war aber tatsächlich die Story des im März gestarteten TV-Spots von Renault. Der ist gleich aus mehreren Gründen ein totaler Reinfall. Weiterlesen

Geberit: Wadde Badde dudde da?

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Bei der Entwicklung von TV-Spots, Anzeigen und Plakaten kann es bisweilen ziemlich hektisch zugehen. Gerade weil das so ist, hat sich in Werbeabteilungen und Agenturen das Mehr-Augenprinzip durchgesetzt. Bei Geberit hat man das offenbar versäumt und den Praktikanten rangelassen. Das im Juni geschaltete Anzeigenmotiv für die Bad-Serie Monolith ist derart misslungen, dass es beinahe weh tut. Weiterlesen

"Motherfucker"-Spot von Warner Music Group für Rosana

Der TV-Spot der Warner Music Group für eine Rosana-CD war in diesem Jahr das Hassobjekt der HORIZONT.NET-Nutzer. Kein Spot wurde so schlecht bewertet wie der für Rosanas Single "Wax" , in dem es von billigen Sexklischees nur so wimmelt.

Berentzen langweilt mit fadem Humor

Im April vergab Berentzen seinen Etat an Serviceplan Campaign. Im Sommer ging dann die neue Markenkampagne der Traditionsmarke an den Start. Der TV-Spot oben gehört zu jenen, die von den HORIZONT.NET-Lesern am schlechtesten bewertet wurden. Weiterlesen

Hochnotpeinlich: Die Werbespots von "Das Telefonbuch"

Zugegeben: Für Top-Kreative gibt es sicher spannendere Projekte als die Entwicklung einer Kampagne für ein Produkt wie Das Telefonbuch. Die Werbespots, mit denen das Frankfurter Unternehmen ab März auf seinen überarbeiteten Onlinedienst aufmerksam machte, sind allerdings derart misslungen, dass sich die Frage stellt, wofür eigentlich die betreuende Werbeagentur Zum Goldenen Hirschen in Köln ihre Rechnung gestellt hat. Weiterlesen

SC Johnson und der Griff ins Klo

Der WC-Enten-Hersteller SC Johnson rühmt sich in seinem im September gestarteten TV-Spot, die Wurzel aller elterlichen Sorgen ausgemacht zu haben: Kalk in Kloschüsseln. Damit dieser aber wirklich zur begründeten Gefahr wird, setzt es auf Kinderseite erst einmal den regelmäßigen Griff ins Klo voraus. Als selbigen muss man bei solcher Logik wohl auch den Spot bezeichnen. Weiterlesen

Glow und das Gurken-Massaker: Alles andere als "hot"

Im Februar stellte die Agentur Glow die erste Ausgabe der sogenannten "Hot Cooking"-Reihe vor, die das Wäschelabel MB-Lingerie bekannt machen soll. In dem Werbefilm kommt die Marke leider gar nicht "hot", sondern allenfalls billig rüber. Weiterlesen

Für die Füße: Allgäuer Latschenkiefer stürzt mit Schälcreme-Stunt ab

Klar, seit Red Bulls Stratos-Projekt sind Helden, die sich im Auftrag einer Marke in die Tiefe stürzen, total angesagt. Das werden sich wohl auch die Marketingverantwortlichen von Dr. Theiss Naturwaren gedacht haben. Leider, muss man sagen. Denn in dem neuen TV-Spot für Allgäuer Latschenkiefer lässt das Unternehmen allen Ernstes einen "Hornhaut Experten" von einem Wolkenkratzer springen. Werblich kommt dabei eine fatale Bauchlandung heraus. Weiterlesen

Die PSD und das Kreuz mit der Bank

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Eine der Grundregeln für Werber lautet: Wenn möglich, Wortwitze bitte unbedingt vermeiden! Wohin es nämlich führen kann, wenn man zu sehr bemüht ist, die Text-Bild-Schere zu umgehen, zeigte im August die Webekampagne der PSD-Banken. Weiterlesen
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