Fitnessstudio-Kampagne Reiner Calmund bleibt im Porsche stecken

Mittwoch, 26. Februar 2014
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Reiner Calmund galt in der Fußball-Branche nicht nur wegen seines Postens als Geschäftsführer von Bayer Leverkusen als Schwergewicht - der fröhliche Rheinländer brachte es teilweise auf 160 Kilogramm Körpermasse. Dass ihm sein Gewicht einige Umstände bereitete, daraus machte Calmund nie einen Hehl. Das stellt er derzeit auch als Testimonial der Fitnessstudio-Kette Bodystreet unter Beweis: In einem Online-Spot für das Unternehmen wird Calmund Opfer seiner eigenen Korpulenz. Das Video beginnt damit, dass Calmund in einem Porsche 911 durch die Gegend fährt und dabei über Karriere sinniert - ein Thema, über das er gleich einen Vortrag halten soll. Im Hintergrund läuft heroische Musik, und der ehemalige Fußball-Funktionär steigert sich in eine wahre Motivationsrede für die optimale Karriereplanung hinein: "Kompetenz, Leidenschaft, Disziplin, Siegeswillen. Bei Karriere fällste auch immer wieder auf die Schnauze, und dann heißt es: aufstehen, aufstehen und nochmal aufstehen."

Doch sein Monolog gipfelt in einer peinlichen Situation: Angekommen an dem Ort, an dem er referieren soll, scheitert Calmund aufgrund seiner Masse daran, aus dem Auto auszusteigen. Inszeniert wird das Ganze als tatsächliche Drehpanne, denn plötzlich verstummt die Musik, im Hintergrund ist die ganze Filmcrew zu sehen und "Calli" flucht: "Mensch Scheiße, ich komm doch aus dieser Scheiß-Karre nit raus!" Schließlich assisitiert ihm ein hilfsbereiter Fitnesstrainer beim Aussteigen. Der Spot endet mit der Botschaft: "Bei den meisten Karrieren setzt man Speck an. Bei uns nicht!"

Ziel der von Bodystreet-Marketingleiter Martin Fuchs entwickelten und von image49 produzierten Kampagne ist es, Bodystreet als attraktiven Arbeitgeber zu positionieren und Einstiegsmöglichkeiten bei dem Unternehmen zu promoten. "Wir wollten ein eher ernstes Thema wie die Ausbildungschancen trotzdem ungewöhnlich und lustig inszenieren und somit zukünftigen Mitarbeitern zeigen, dass Arbeiten bei Bodystreet auch viel Spaß machen kann , sagt Gründerin Emma Lehner. Die Kette betreibt derzeit 175 Studios in Deutschland, Österreich und der Schweiz. ire
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