Ferrero Zum goldenen Hirschen schickt die Nutella-Familie in Rente

Dienstag, 16. Februar 2016
Die liebe Zeit steht im Mittelpunkt des neuen Nutella-Spots
Die liebe Zeit steht im Mittelpunkt des neuen Nutella-Spots
Foto: Screenshot: Youtube/Nutella
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Nutella Ferrero International S.A. Gregor Schnitzler


Strategieschwenk in der Nutella-Werbung: Zunächst mussten die Nationalspieler dran glauben, als Ferrero sie an Weihnachten 2011 gegen eine vierköpfige Familie auswechselte und so das Storytelling stärkte. In der Herbst-Kampagne tauchten die sympathischen Markenbotschafter allerdings nicht mehr auf - und mit dem neuen Spot schickt Zum goldenen Hirschen die Nutella-Familie wohl endgültig in Rente.
Der neue Film mit dem Titel "Eile" läuft seit dieser Woche im TV und ist dort auf allen reichweitenstarken Sendern zu sehen. Er zeigt morgendliche Situationen, die vielen Deutschen bekannt vorkommen dürften: Laut Nutella haben es 76 Prozent aller Familien morgens eilig, 66 Prozent verlieren irgendwo Zeit und 81 Prozent brauchen für manche Dinge etwas länger. Mit ähnlichen Alltagsstatistiken arbeitete Ferrero auch schon bei der jüngsten Kampagne für die neue Joghurtschnitte, diese Arbeit stammt allerdings von der Agentur M&C Saatchi.
Bei dem neuen Auftritt fehlt die gewohnte Familie, die seit Weihnachten 2011 über die Bildschirme flimmerte - mit Ausnahme der letzten Herbstkampagne für die individualisierbaren Nutella-Etiketten (siehe Spot). Den Bezug auf das Familiäre verliert Ferrero allerdings nicht, das wird in Wort und Bild klar. Kontinuität herrscht auch beim Slogan, der nach wie vor "Der Morgen macht den Tag" lautet - dieser stammt noch vom ehemaligen Etat-Halter Aimaq von Lobenstein aus dem Jahr 2012.

Was hingegen diesmal fehlt, ist das Storytelling, das Ferrero und ZgH in den Spots mit den Markenbotschaftern praktizierte - die Telekom-Familie Heins lässt grüßen. Produziert hat den 30-Sekünder Erste Liebe Film unter Regie von Gregor Schnitzler. fam
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