Facebook, Instagram & Twitter Diese User-Gewohnheiten sollten Marketer für Video-Ads im Social Web nutzen

Donnerstag, 08. Juni 2017
In der Studie "The State of Social Video" hat Animoto herausgefunden, welche Gewohnheiten es in Sachen Video-Ads gibt
In der Studie "The State of Social Video" hat Animoto herausgefunden, welche Gewohnheiten es in Sachen Video-Ads gibt
© Animoto
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Wirken Werbespots auf Facebook? Glaubt man einer Umfrage der Videoproduktion Animoto, dann lautet die Antwort "ja". Satte 64 Prozent der Befragten geben an, dass sie durch einen Werbespot auf Facebook in ihrer Kaufentscheidung beeinflusst wurden. Die Umfrage deutet das Potenzial an, das Social Ads bieten - und liefert Erkenntnisse dazu, was Werbungtreibende bei Video-Werbung in den sozialen Netzwerken beachten sollten.
"The State of Social Video: Marketing in a Video-First World" ist die Analyse von Animoto überschrieben. In der Umfrage werden insbesondere Gewohnheiten und Vorlieben der Konsumenten deutlich, die Marketer für Video-Ads im Social Web nutzen können. Das sind die wichtigsten Erkenntnisse:

Video-Ads beeinflussen Kaufentscheidungen

In der Umfrage geben 64 Prozent der befragten Konsumenten an, dass ein Werbevideo auf Facebook zum Kauf eines Produkts geführt hat. Ganze 84 Prozent der Konsumenten sehen Werbevideos auf mobilen Geräten, die meisten von ihnen am Abend (56 Prozent) oder am Nachmittag (43 Prozent). 

Zur Umfrage

In der Umfrage "The State of Social Video: Marketing in a Video-First World" von Animoto wurden 1.000 erwachsene Konsumenten zu ihren Social-Media- und Video-Marketing-Gewohnheiten befragt. Zusätzlich interviewten die Experten 500 US-Marketer, die in einem Unternehmen arbeiten, das im letzten Jahr mindestens 2 Videos produziert hat.

Die Nutzungsgewohnheiten der Konsumenten

Grundsätzlich sehen die User Markenvideos täglich vor allem auf Facebook (60 Prozent), Insta Stories (59 Prozent) und Snapchat (58 Prozent). Youtube folgt mit 55 Prozent, Instagram mit 49 Prozent und Twitter mit 41 Prozent. Beim Engagement mit Markenvideos sieht die Verteilung etwas anders aus: Hier ist zwar auch Facebook Vorreiter mit 49 Prozent, darauf folgen aber direkt Youtube und Instagram. 

Zudem liken die Konsumenten laut Animoto am liebsten Behind-the-scene-Videos, geshart werden am liebsten erklärende Clips. Lustige und emotionale Videos generieren in beiderlei Hinsicht Interactions.
VW Canvas
Bild: Volkswagen

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Video-Ads auf Facebook und die Aufmerksamkeit der Zuschauer

In der Analyse heißt es, dass 85 Prozent der Facebook-Videos ohne Ton angesehen werden. Dazu passt, dass in der Animoto-Befragung 39 Prozent angeben, dass sie eher Videos mit Untertiteln zu Ende anschauen als Clips ohne Untertitel. Daraus folgert die Videoproduktion, dass Marketer darüber nachdenken müssen, wie sie das Publikum ohne Ton erreichen können. Und dieser Prozess muss schnell geschehen: 73 Prozent der Befragten entscheiden in weniger als 30 Sekunden, ob sie ein Video zu Ende anschauen - 43 Prozent sogar in weniger als 15 Sekunden.

Diese Videos sehen sich Konsumenten am liebsten an

Weitere Erkenntnis der Animoto-Umfrage: Die Aufmerksamkeitsspannen der Konsumenten sind mobile kürzer als auf dem Desktop. Trotzdem gibt es einiges, was die Konsumenten sich gerne länger als eine Minute angucken. So geben 60 Prozent der Befragten an, dass sie erklärenden Content in dieser Zeitspanne ansehen würden. 55 Prozent mögen unterhaltende Videos, 50 Prozent News- und Eventclips.

Der State of the Art bei den Marketern

Außerdem untersuchte Animoto, wie Marken derzeit Social-Ads im Detail nutzen. Ergebnis: 48 Prozent produzieren mehr als vier Videos im Monat, 26 Prozent mehr als sechs. In diesen Fällen kommt meist Material zum Einsatz, das die Werbungtreibenden bereits haben (92 Prozent). 39 Prozent der Marketer produzieren quadratische oder vertikale Videos - so sind sie für Instagram beziehungsweise Facebook optimiert. Auch auf den Trend "Video ohne Ton" haben sich die Werbungtreibenden offenbar schon teilweise eingestellt: 67 Prozent produzieren Videos mit Text über Bildern, 51 Prozent nutzen optional zuschaltbare Untertitel meist oder immer.
Twitter Vogel Rezeption
Bild: Twitter

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Werbungtreibende sind zufrieden mit den Reaktionen auf die Video-Ads

Wenn es um Views, Kaufentscheidungen und Engagementraten geht, die aus den Video Ads im Social Web resultieren, zeigen sich die Marketer zufrieden. Dabei schneidet Facebook am besten ab, Instagram ist in der Auflistung das Schlusslicht. Allerdings schwankt die Zufriedenheit lediglich zwischen 87 und und 67 Prozent. Ihr Geld investieren die Werbungtreibenden laut Animoto derzeit hauptsächlich in Video-Advertising bei Facebook (67 Prozent) und Youtube (51 Prozent). Darauf folgen zu je 25 Prozent Twitter und Instagram. bre
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