Exklusiv Samsung lässt zur Markteinführung von Galaxy Gear die Puppen tanzen

Donnerstag, 12. September 2013
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Nachdem Apple für Präsentation seiner neuen iPhone-Generation eher verhaltenen Applaus erntete, drückt Samsung bei der Einführung seiner Smartwatch Galaxy Gear und seiner neuen Phablet Generation Note 3 auf Gas. Der von Leo Burnett, Chicago, kreierte TV-Spot ist schon online zu sehen. Parallel läuft in Deutschland die Prelaunch-Kampagne "Galaxy Fashon Force" mit Adidas-Creative-Director Dirk Schönberger - exklusiv zu sehen bei HORIZONT.NET. Schon jetzt ist Samsungs Positionierungsstrategie für die neue Generation mobiler Endgeräte erkennbar. Im Design sind sowohl Galaxy Gear wie auch das Galaxy Note 3 stark von der Modewelt inspiriert. "Wir haben uns bewusst an der Modeindustrie orientiert, weil wir Galaxy Gear als modisches Accressoire für junge Leute sehen," erklärte der verantwortliche Chefdesigner Dong-Hoon Chang auf einem Samsung-Event während der IFA.



Diese Mode-Thematik setzt sich auch in der von Cheil kreierten deutschen Prelaunch-Kampagne "Galaxy Fashion Force" fort. Wie Samsung Deutschland schon im Vorjahr das Note 2 über ein Kreativ-Projekt mit Regisseur Wim Wenders einführte, lässt das Unternehmen jetzt den Adidas Design-Chef Dirk Schönberger nach dem nächsten großen Designtalent suchen. Die vier teilnehmenden Nachwuchsdesigner müssen dazu ihre Wettbewerbskollektionen mithilfe des Note 3 und des Galaxy Gear erarbeiten und auf der Microsite zur Kampagne sowie im Lifestyle-Magazin "Vice" präsentieren.

Wie das ablaufen könnte, suggeriert der internationale TV-Spot, in dem die Tochter des früher erfolgreichen Puppenspielers Gustavo mit einem Note und einer Smartwatch loszieht, um nach Inspirationen für ein neues Stück zu suchen. Mit ihren Geräten organisiert sie ihren Zeitplan, notiert erste Ideen und filmt gelungene Momente für ihre Bühnenchoreographie. Am Ende kann sie eine Marionetten-Tanzshow zu den Klängen von dem Eurythmics-Klassiker "Sweet Dreams" präsentieren.

Dem Spot ist anzumerken, dass er sowohl emotional begeistern wie auch ganz nüchtern die Funktionsweise der neuen Technik erklären will. Das scheint speziell mit Blick aufs Samsungs Smartwatch bitter nötig, denn den bisherigen Modellen anderer Hersteller ist es nicht gelungen, außerhalb der Gemeinde der Hardcore-Technikfans wahrgenommen zu werden. In dem Spot erscheint das Galaxy Gear daher als Accessoire, mit dem die Nutzung der Samsungtechnik auch in Momenten möglich wird, in denen man sein Smartphone oder sein Phablet nicht aus der Tasche ziehen will. Während dieser USP für andere Hersteller eher am Rand interessant ist, könnten sich Samsung-Kunden davon durchaus angesprochen fühlen. Denn Samsung setzt nun schon seit einigen Modellgenerationen auf besonders große Bildschirme, was zwar die Bedienung der Geräte erleichtert aber dafür beim Einsatz in mobilen Situationen oft unbequem ist. cam
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