Employer Branding Müller bietet als Arbeitgeber "Nichts für Milchgesichter"

Freitag, 27. Februar 2015
Mitarbeiterin bei der Marke Sachsenmilch
Mitarbeiterin bei der Marke Sachsenmilch
Foto: Screenshot Unternehmenswebsite

In normalen Fällen sehen die Employer-Branding-Kampagnen so aus: Beschäftigte beschreiben als Testimonials die Vorteile ihres Berufs und die Qualität ihres Arbeitgebers. Dieser Arbeitgeberauftritt ist jedoch anders: der Lebensmittelhersteller Theo Müller entscheidet sich für einen schwarzen Hintergrund mit knalliger Schrift und selbstbewusst lächelnden Mitarbeitern – und hin und wieder mit einem Milchbart. Mit ihrem Auftritt werben sie für ihren Arbeitgeber, der Marken wie Homann, Müllermilch, Weihenstephan, Loose und Sachsenmilch herstellt.

Bei der Entwicklung des Personalkonzepts und der Umsetzung der Maßnahmen wurde die Unternehmensgruppe Theo Müller von der Personalmarketing-Agentur Personalwerk unterstützt.  Gemeinsam haben sie eine Karrierewebsite entwickelt, die nicht das Ziel hat, viele Kandidaten anzusprechen. "Wir möchten Menschen ansprechen, die neben der richtigen Qualifikation auch Cultural Fit mitbringen. Persönlichkeiten, die anpacken und etwas bewegen wollen", so Andreas Fischer, Leiter Human Resources Kontinentaleuropa der Unternehmensgruppe.

Mitarbeiter bei der Marke Homann
Mitarbeiter bei der Marke Homann (Bild: Screenshot Unternehmenswebsite)
So gibt es auf der Karrierewebsite zu sehen: kurze, knappe Texte, verschiedene  Mitarbeiter mit Milchbärten und immer wieder stehen dort Werbeslogans wie "Nichts für Milchgesichter". Damit sollen sie nicht nur schnelle und übersichtliche Informationen vermitteln. "Werbeslogans wie 'Nichts für Erbsenzähler', 'Nichts für Bürohengste' oder 'Nichts für Dreikäsehochs' sollen zudem eine klare Sprache sprechen: Wir passen nicht zu jedem. Aber wer zu uns passt, kann in unserer Unternehmensgruppe eine Menge erreichen", meint Fischer. hor

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