Elektromobilität Regionales Carsharing-Projekt setzt Ruhrpott unter Strom

Donnerstag, 19. September 2013
Professor Ferdinand Dudenhöffer und Mülheim's Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld
Professor Ferdinand Dudenhöffer und Mülheim's Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld

Auf der IAA sind die E-Autos bei vielen Herstellern zu sehen. Ihren echten Praxistest erleben die Fahrzeuge allerdings in regionalen Projekten wie "RUHRAUTOe". Die lokale Carsharing-Initiative mit E-Autos, hinter der unter anderem Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer steht, dehnt sich weiter aus. Mit Mülheim hat das Projekt gerade die siebte Ruhrmetropole gewonnen. Insgesamt verfügt RUHRAUTOe damit über 28 Ladestationen in der Region. "Wir sind auf dem richtigen Weg und gestalten die Zukunft der urbanen Mobilität aktiv mit", sagt Dudenhöffer beim Startschuss mit der Mülheimer Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenstein. Bislang sind die insgesamt 650 Nutzer über 60.000 Kilometer mit der 40 Fahrzeugen starken Flotte Gefahren. Mit Mülheim dürften die Nutzungszahlen weiter ansteigen. Davon dürfen mittel- bis langfristig auch die Hersteller profitieren, die Fahrzeuge für RUHRAUTOe zur Verfügung stellen. Zum einen nehmen solche Projekte die Skepsis vor der E-Mobilität. Zum anderen sind die Projekte rollende Kampagnen für die Marken. Neben dem Opel Ampera können Nutzer im Ruhrpott etwa den Renault Twizzy, E-Smart und Nissan Leaf unter realen Bedingungen testen. Beworben wird das Projekt über die eigene Homepage, Flyer, Facebook, Direktmarkeing und PR-Aktivitäten.

Das Pilotprojekt RUHRAUTOe ist im Oktober 2012 in Essen angerollt. Hinter dem Gemeinschaftsprojekt stehen die Universität Duisburg-Essen (UDE), der Verkehrsverbund RheinRuhr (VRR), die Vivawest Wohnen GmbH und Drive CarSharing. Das Vorhaben wird im Rahmen der Modellregionen Elektromobilität des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) mit 1,15 Millionen Euro gefördert. mir
Meist gelesen
stats