Elektromobilität Hyundai launcht mit Ioniq Submarke für E-Mobilität und Innovation

Mittwoch, 13. Januar 2016
Der Ioniq ist für Hyundai mehr als bloß ein weiteres Elektroauto
Der Ioniq ist für Hyundai mehr als bloß ein weiteres Elektroauto
Foto: Hyundai

Offiziell enthüllt werden die Fahrzeuge erst im März auf den Autosalons in Genf und New York. Doch bereits jetzt zeichnet sich ab, dass der Hyundai Ioniq für die Koreaner mehr darstellt als bloß ein weiteres Elektroauto. Denn als erstes Serienfahrzeug wird es in drei alternativen Antriebsvarianten zu haben sein: ausschließlich mit Elektromotor (EV), als Benzin-Hybrid (HEV) sowie als Plug-in-Hybrid (PHEV).

Damit demonstriert der koreanische Konzern seine Ambitionen in Bezug auf Innovation und Mobilität der Zukunft. Denn der Ioniq wurde komplett für den variablen Einsatz alternativer Antriebstechniken entwickelt und setzt auch in Bezug auf Leichtbau Akzente. Laut Jochen Sengpiehl, CMO von Hyundai Europe in Offenbach, soll die Modellbezeichnung Ioniq schrittweise zu einer Submarke ausgebaut werden, die die Innovationsstärke von Hyundai demonstriert.

Das Interieur des Ioniq
Das Interieur des Ioniq (Bild: Hyundai)
Woong-Chul Yang, Leiter des Forschungs- und Entwicklungszentrums von Hyundai Motor lässt keinen Zweifel an den hochgesteckten Ambitionen der Marke: "Der Ioniq soll Hyundai helfen, Marktführer im Segment alternativer Antriebe zu werden." Dass Hyundai auch in der Elektromobilität bereits für die Pionierrolle taugt, zeigt das im Jahr 2013 gestartete SUV ix35 Fuel Cell, das erste in Serienproduktion hergestellte Fahrzeug mit Wasserstoffantrieb. Die coupéhafte Limousine im Format des Hybrid-Pioniers Toyota Prius, von der jetzt erste Bilder lanciert wurden, wird voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte auch in Europa zu den Händlern rollen, zunächst in der Hybrid-Variante. Details zur Markteinführung sind Anfang März in Genf zu erwarten.
Das Logo der neuen Marke
Das Logo der neuen Marke (Bild: Hyundai)
Mit Ioniq als Hyundais Inbegriff für Innovation beschreitet die Marke einen ähnlichen Weg wie BMW mit seiner Sub-Brand BMWi. In Bezug auf den Premiumanspruch forciert  Hyundai dieses Prinzip bereits mit der Marke Genesis, ähnlich wie dies schon seit Jahren beispielsweise Toyota mit Lexus und Nissan mit Infinity praktizieren. Allerdings beschränkt sich der Roll-out der Marke Genesis für die Oberklassemodelle vorerst auf Hyundais Hauptmärkte Asien und USA. In Europa bleibt Genesis angesichts der im Wettbewerb mit den Platzhirschen Audi, BMW und Mercedes erwartbaren niedrigen Volumen in erster Linie eine Modellbezeichnung. joz

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