EM 2016 Burger King versüßt Marcel Schmelzer die Nichtnominierung mit Whopper-Lieferung

Montag, 13. Juni 2016
Im Burger-King-Spot tröstet sich Marcel Schmelzer mit einem Whopper über das verpasste EM-Ticket
Im Burger-King-Spot tröstet sich Marcel Schmelzer mit einem Whopper über das verpasste EM-Ticket
Foto: Burger King

Bei Jogi Löw schaffte er es nicht in den Kader für die Fußball-Europameisterschaft. Dafür darf Marcel Schmelzer jetzt für Burger King aufspielen. In einem Onlinevideo für den Lieferdienst des Fastfood-Anbieters beweist der Linksverteidiger von Borussia Dortmund viel Humor unter dem Motto "Zuhause bleiben kann so schön sein".
Die Online-Kampagne folgt kurz auf den Mannschaftsburger von Burger King. Damit scheint klar, dass der Nichtsponsor die EM nutzen will, um gegen Sponsor und Marktführer McDonald's Punkte zu machen. Eigentlich müsste dieser Plan von vornherein chancenlos sein. Schließlich ist McDonald's über seine Fußball-Eskorte, bei der Kinder die Spieler auf den Platz begleiten, bei den Matches fest verankert und verfügt darüber hinaus über einen deutlich höheren Marketingetat, um seine Verbindung zu dem sportlichen Großereignis angemessen zu kommunizieren. Doch die von der Münchner Agentur Setup kreierte Kommunikation dürfte Burger King derzeit deutlich relevanter für die Fußballfans machen.

Während McDonald's das Thema Fußball nur in einem TV-Spot spielt, der ein Jugendturnier als "das große Spiel" inszeniert, hat die Nummer 2 im deutschen Markt mit dem auf Wembley-Rasen gezüchteten Mannschaftsburger ein Gewinnspielthema, das auf einem der Urmythen der deutschen Fußballseele aufbaut. Und auch die Online-Aktion mit Marcel Schmelzer dürfte angesichts der ungelösten Defensivprobleme wieder Debatten um die Zusammenstellung des deutschen Kaders aufflammen lassen.

Dabei bringt Burger King elegant auch seinen Lieferservice ins Spiel, mit dem sich das Unternehmen gegenüber McDonald's derzeit gut profilieren kann. Denn während der Marktführer sich noch auf einzelne Pilotprojekte beschränkt, baut Burger King schon seine Lieferflotte aus und kooperiert zudem mit Lieferdienst-Aggregatoren. cam
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