Dunkel oder hell Lucky Strike stellt für neue Marke die Bierfrage

Dienstag, 04. März 2014
BAT bringt Geschmacknuancen in das Segment "ohne Zusätze"
BAT bringt Geschmacknuancen in das Segment "ohne Zusätze"


Das EU-Parlament hat den Weg für Schockbilder auf Zigarettenpackungen frei gemacht - aus Marketingperspektive ein Schritt in Richtung Einheitsbrei. Bis zur Umsetzung der neuen Tabakproduktrichtlinie 2016 nutzen die Hersteller weiterhin jeder Möglichkeit zur Differenzierung. So bringt BAT eine weitere Lucky Strike "ohne Zusätze" auf den Markt, die Lucky Strike Straight Bright.
Ähnlich wie beim Bier soll sie einen milderen Geschmack haben als ihre dunkle Variante, die im August eingeführte Straight Dark. Während letztere in schwarzer Packung verkauft wird, trägt die Neu-Einführung blond. Mit der Wahlfreiheit spielen auch die Plakate, die der Hamburger Tabakkonzern ab sofort schaltet. Die Motive der ebenfalls in Hamburg ansässigen Agentur Geometry Global stellen die "Hell oder Dunkel"-Frage.

Im Jahr 2010 hatte BAT das Lucky-Label "ohne Zusätze" eingeführt. Die wachsende Kategorie kommt mittlerweile auf fast sechs Prozent Anteil am gesamten Zigarettenmarkt und wird von Lucky Strike angeführt. Der differenzierte Geschmack dreier "Straights" - zuerst kam die Straight Red - soll nun für weiteres Wachstum sorgen. "Mit unsererem Know-how sind wir in der Lage, auch bei Produkten ohne Zusätze unterschiedliche Geschmäcker zu kreieren - einzig durch die Mischung und die verwendeten Tabaka. Eine ,One taste fits all"-Zigarette im Premium-Segment ohne Zusätze ist schlichtweg zu wenig", sagt Sebastian Schroth, Senior Brand Manager Lucky Strike. mh
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