Sim.de-Kampagne Wie Drillisch die großen Mobilfunk-Marken angreifen will

Montag, 14. Dezember 2015
Sim.de verspricht Freiheit
Sim.de verspricht Freiheit
Foto: Drillisch

Gut ein Jahr nach dem Launch von Sim.de spendiert Drillisch seiner Mobilfunkmarke einen weiteren aufmerksamkeitsstarken Auftritt in den Werbeblöcken. Mit der von FJR Fahrnholz & Junghanns & Raetzel in München entwickelten Kampagne verabschiedet sich Sim.de von der reinen Preis- und Produktkommunikation und versucht die Verbraucher erstmals auch mit Emotionen zu ködern.

Freiheit, Flexibilität und Unabhängigkeit sind durchaus Werte, für die sich ein Wechsel des Mobilfunkbetreibers lohnen könnte. Genau darauf spekuliert offenbar Sim.de - und positioniert sich in seiner TV-Kampagne quasi als Gegenpol zu den großen Netzbetreibern Telekom, Vodafone und O2, die Verbraucher in der Regel immer noch mit Zwei-Jahresverträgen an sich binden.  Mit der Kampagne betritt die Marke vor allem aus kreativer Sicht Neuland. Während die bisherigen TV-Spots rein computeranimiert waren, kommen jetzt erstmals Life-Action-Elemente hinzu, die das Thema "Freiheit" in großen, emotionalen Bildern spielen. Damit will Sim.de als Marke für eine jüngere, Web-affinere Zielgruppe interessant werden. 

Der TV-Spot, von dem insgesamt vier unterschiedliche Versionen entwickelt wurden, bewirbt den LTE Zwei Mini-Tarif für 8,99 Euro monatlich sowie den LTE Zwei-Tarif mit Telefonie- und SMS-Flat für 14,99 Euro im Monat. Das mit einer Drohnenkamera über den Dächern von München aufgenommene Commercial wurde in Zusammenarbeit mit Studio Seidel und Regisseur Florian Seidel produziert.

Der Drillisch-Konzern, der Mitte vergangenen Jahres im Zuge der E-Plus-Übernahme durch O2 20 Prozent der Kapazitäten des Telefonica-Mobilfunknetzes erwarb, ist auch mit Marken wie S
martmobil, Yourfone, DeutschlandSIM, maXXim, winSIM und Simply im Mobilfunkmarkt aktiv und betreibt über 300 Shops in Deutschland. Smartmobil ist derzeit ebenfalls mit einer großen TV-Kampagne von Huth & Wenzel mit Schlagerstar Heino in den Werbeblöcken präsent. mas

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