Unilever Dove und die Nachteile der mütterlichen Vorbildrolle

Dienstag, 30. September 2014
Eine junge Protagonistin aus dem Dove-Spot
Eine junge Protagonistin aus dem Dove-Spot
Foto: Unilever
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Unilever Dove Ogilvy & Mather


Die Dove-Mission geht weiter: Unter dem Motto "#FeelBeautifulFor" sensibilisiert die Pflegemarke in einem neuen Online-Spot für das Schönheitsempfinden kleiner Mädchen, die instinktiv ihre Mütter zum Vorbild nehmen - und das gerade dann, wenn die sich nicht schön fühlen.
Eigentlich lieben es Töchter ja, ihren Müttern nachzueifern, ihre Kleider anzuprobieren und sich Lippenstift aufzutragen. Der knapp dreiminütige Clip "Was wir weitergeben" zeigt jetzt jedoch die Kehrseite der Medaille: Dort werden die erwachsenen Frauen damit konfrontiert, dass ihre kleinen Mädchen genau die Körperteile als vermeintliche "Problemzonen" ansehen, die auch sie als besonders negativ empfinden. Mit dem jüngsten Auftritt, der von Stammagentur Ogilvy & Mather entwickelt wurde, will die Unilever-Marke Frauen einmal mehr darin unterstützen, sich schön zu fühlen und dieses positive Gefühl gerade auch an die jungen Generationen weiterzugeben. Laut eigenen Angaben hat sich die Dachmarke zum Ziel gesetzt, mit ihren Kampagnen für mehr Selbstwertgefühl bis Ende 2015 weltweit 15 Millionen Frauen zu erreichen - dank des überragenden Erfolgs der "Real Beauty Sketches" aus dem letzten Frühjahr sind es jetzt bereits mehr als 13 Millionen. Vor wenigen Wochen hat Dove bereits einen weiteren Kurzfilm mit dem Titel "Jedes Alter ist schön" veröffentlicht, in dem sowohl Kleinkinder als auch erwachsene Frauen mit der Frage konfrontiert werden, wie alt sie sind. Wenig überraschend: Die eine Partei antwortet mit Stolz, die andere - schweigt. tt 
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