Dojo-Kampagne Wieso der heiße Veggie-Dreier von Katjes beinahe an einem Primaten scheitert

Mittwoch, 05. Oktober 2016
So viel Haut wie im Kinospot hat man bei Katjes selten gesehen
So viel Haut wie im Kinospot hat man bei Katjes selten gesehen
Foto: Katjes
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Katjes Tobias Bachmüller


Schon seit 2010 wirbt Katjes mit dem Veggie-Label und seinem Slogan "Ohne tierische Gelatine" - nun hat das Unternehmen sein gesamtes Sortiment sowie die Produktion komplett auf tierfreie Gelatine umgestellt. Das Erreichen dieser 100-Prozent-Marke feiert der Fruchtgummihersteller derzeit mit einer Kampagne, die für Katjes ungewohnt freizügig und mutig daher kommt. Kein Wunder: Kreativer Absender ist die Agentur Dojo.
Der neue Auftritt läuft Out-of-Home und erstmals auch im Kino. Dafür haben die Berliner Kreativen von Dojo einen 40-sekündigen Film entwickelt, der die Geschichte einer erotischen Abendbekanntschaft zwischen Mann und Frau erzählt. Beinahe scheitert deren Begegnung aber an einem kleinen Faulaffen, der den heißen Flirt unterbricht. Zu sehen ist der Spot von September bis November deutschlandweit in den Lichtspielhäusern. Die Produktion übernahm Bigfish in Berlin.
Eines der Plakatmotive der Katjes-Kampagne
Eines der Plakatmotive der Katjes-Kampagne (Bild: Katjes)
Die Botschaft des Films: Bei Katjes tauchen keine unerwarteten Tiere auf - seit diesem Jahr auch nicht mehr in der Produktion des gesamten Markensortiments. "Für uns ist das ein wichtiger Meilenstein in der Geschichte von Katjes", sagt Tobias Bachmüller, Geschäftsführer von Katjes Fassin. "Unsere Veggie-Strategie ist aufgegangen. Wir haben als erster im Markt nicht nur einen wichtigen Trend aufgegriffen, sondern zeigen auch, dass Nachhaltigkeit bei uns groß geschrieben wird." Begleitet wird der Kinospot von einer Plakatkampagne. fam
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