Deutsche Post Postbus verdoppelt Deutschland-Netz und streicht ADAC aus dem Namen

Mittwoch, 04. März 2015
Fährt ab April ohne den ADAC: Der gelbe Postbus
Fährt ab April ohne den ADAC: Der gelbe Postbus
Foto: ADAC Postbus
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Postbus ADAC Deutsche Post AG


Die Deutsche Post arbeitet an ihrem Fernbusangebot. Ab April streicht der Anbieter den Zusatz ADAC und fungiert fortan nur noch unter dem Namen Postbus. Die Änderung des Markenauftritts ist Folge des im November 2014 erfolgten Ausstiegs des ADAC aus dem Gemeinschaftsunternehmen Deutsche Post Mobility.

Die Bildmarke bleibt weitgehend erhalten, neu hinzu kommt das Posthorn der Muttermarke Deutsche Post. Alle Busse werden umgestaltet und bis zum 1. April im neuen Design unterwegs sein. "Mit dem neuen Markenauftritt sind wir unserem bisherigen CI/CD weitestgehend treu geblieben, um den bereits aufgebauten Markenwert als auch die Eigenständigkeit der Marke beizubehalten. Das Posthorn wird elementarer Bestandteil der neuen Wort-Bild-Marke, da es die Kernwerte der Deutschen Post attribuiert, für die auch der Postbus steht -  für jedermann, zuverlässig, flächendeckend und einfach zugänglich", sagt Jürgen Motz, Postbus-Marketingleiter bei Deutsche Post Mobility.

ADAC Postbus
Bild: ADAC Postbus

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Ab Mitte Mai ist der Postbus dann auf deutlich mehr Strecken unterwegs als bisher. In einer ersten Ausbaustufe wird das deutsche Fernbusnetz verdoppelt, statt der bisher 60 Städte fährt der Postbus dann 120 Orte sowie weitere Urlaubs- und Freizeitziele an. Neu hinzu kommen unter anderem Kaiserslautern, Ingolstadt, Cottbus, Halle und Saarbrücken. Darüber hinaus bietet der Postbus auf ausgewählten Strecken erstmals Nachtfahrten an, zum Beispiel auf den Verbindungen Berlin-Leipzig-München oder Hamburg-Frankfurt. Auf häufig nachgefragten Strecken wird zudem die Taktfrequenz erhöht. Eine weitere Neuerung folgt im Spätsommer: Dann wird der Postbus in einer zweiten Ausbaustufe auch internationale Ziele anfahren. Zusätzlich zur Erweiterung des eigenen Busnetzes geht der Postbus eine Kooperation mit dem estnischen Busanbieter Lux Express/Simple Express ein: Ab dem 13. März können Postbus-Kunden aus vielen deutschen Städten täglich über Berlin nach Warschau und Posen reisen. Möglich wird das durch die Kombination der Fahrpläne von Postbus und Simple Express. Dabei wird Berlin zum Knotenpunkt, an dem sich die Busse der beiden Unternehmen treffen und die Fahrgäste in die jeweils andere Linie umsteigen können. fam

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