Dachmarkenkampagne Ford fragt, Deutschland und die Millennials antworten

Donnerstag, 17. Oktober 2013
Auch auf Printmotiven fragt Ford Deutschland um seine Meinung
Auch auf Printmotiven fragt Ford Deutschland um seine Meinung


Bunt, neugierig und manchmal etwas frech: Ford hat in dieser Woche in Deutschland eine Dachmarkenkampagne gestartet. Mit einem Teaservideo, Online-Maßnahmen und Printanzeigen fragt Ford, was Deutschland bewegt. Es geht ums Mitmachen, aktivieren und den Dialog. HORIZONT.NET stellt die Kampagne vor.
Streng genommen ist der werbliche Aufschlag bereits die zweite Phase der Kampagne. In der ersten hat der Kölner Autohersteller vor allem Kontakt zu den Millennials aufgenommen. Die 18 bis 34-Jährigen, denen man nachsagt, dass sie sich mehr für Smartphones als Autos interesserien, sind die Kernzielgruppe des Auftritts. Was sie bewegt und wie ihre Ansichten zu den Themen Mobilität und Marke sind, war unter anderem Bestandteil der Automotive Zeitgeiststudie, die der Konzern im September vorgestellt hatte. „Wir wollen verstehen, wie sich die Kundenstruktur in Deutschland verändert, damit wir mit unseren Produkten und unserer Kommunikation reagieren können", erklärt Reinhard Zillessen die Bedeutung der Studie für das Marketing.

Der aktuelle Auftritt ist die erste Arbeit des neuen Marketingdirektors von Ford Deutschland. Und hier finden sich erste Ableitungen aus der Studie. So ist etwa die Kampagnenplattform "Eine-Idee-weiter.de" die digitale Heimat der Kampagne. Hier geht es spielerisch zu. User können 14 Fragen beantworten, teilen und liken und an Aktionen teilnehmen. Die Seite, auf der auch Kurzvideos zu sehen sind, verändert sich ständig. „Um die Millennials zu erreichen, verstärken wir unsere Präsenz in den digitalen Kanälen und ändern die Tonalität in der Ansprache", sagt der Marketingentscheider. So wird der Digitalanteil im Budget im kommenden Jahr bei fast 30 Prozent liegen.

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Mehr zur Kampagne gibt es in der aktuellen Ausgabe von HORIZONT 42/2013, die am 17. Oktober erscheint.

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In der dritten Phase der Kampagne stehen zudem weniger einzelne Modelle im Mittelpunkt, sondern vielmehr verschiedene Technologien. „Wir wollen über die Technologie, die wir anhand einzelner Fahrzeuge vorstellen, die Dachmarke stärken", erklärt Zillessen den Dreisprung. Die Erklärung dafür ist einfach: Die Studie zeigte recht deutlich, dass Millennials etwa besonders auf Vernetzung im Fahrzeug viel Wert legen. Sie wollen immer online sein und mit ihren Freunden kommunizieren. Genau hier will Ford mit Angeboten wie Sync punkten. Das System ermöglicht dem Fahrer mit Sprachbefehlen Anrufe zu tätigen, schreibt und liest E-Mails vor und spielt Musik ab.

Die Kreation der Kampagne liegt bei Ogilvy und Wunderman. Planung und Schaltung erledigt Mindsharemir
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