DLD Tel Aviv Speed, Solutions und Talente für Philips

Montag, 11. September 2017
Stefano Folli im Interview mit HORIZONT
Stefano Folli im Interview mit HORIZONT
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Wenn es um Start-ups geht, dann spielt Tel Aviv weltweit in der ersten Liga. Das weiß auch der Philips-Konzern, der sich dort nach innovativen Geschäftsideen umschaut. Was sich Philips vom Austausch mit den Protagonisten des israelischen Start-up-Ökosystems verspricht und wie der Konzern Innovation vorantreibt, erzählt Stefano Folli, CEO Philips Italy, Israel and Greece, im Interview mit HORIZONT und Diconium beim DLD in Tel Aviv.

Philips ist nicht das einzige namhafte Unternehmen, das sich in Tel Aviv umsieht. Coca-Cola finanziert gemeinsam mit Turner und Mercedes-Benz das Programm „The Bridge“, das junge Start-ups beim Wachsen unterstützt und mit reifen Märkten zusammenbringt. Porsche baut einen Innovation Hub in der Stadt am Mittelmeer auf. Procter & Gamble betreibt bereits seit 2012 das P&G Israel House of Innovation, um Ideen und Trends aufzuspüren und Innovation mit israelischen Start-ups voranzutreiben. Nur drei Beispiele, die zeigen, wie rege der Austausch zwischen dem Gründer-Ökosytem in Israel und internationalen Konzernen in Tel Aviv, aber mittlerweile auch in anderen israelischen Städten wie Jerusalem, Nazareth und Beer Sheva ist.

Kein Wunder, denn in Israel gibt es insgesamt rund 7000 Start-ups, 700 bis 900 werden jährlich neu gegründet, ebenso viele scheitern pro Jahr. Im Global Startup Ecosystem Report 2017 rangiert Tel Aviv auf Platz 6 der wichtigsten Start-up-Städte weltweit – nach dem Silicon Valley, New York, London, Beijing und Boston. Jerusalem schafft es in dem Ranking immerhin auf Platz 108. Und das in einem Land, dessen Fläche der des deutschen Bundeslands Hessen entspricht und dessen Einwohnerzahl mit 8,5 Millionen der der Schweiz entspricht. ems

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