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Der Weltmeister fährt künftig nicht mehr Mercedes, sondern VW
Mercedes-Benz

DFB Volkswagen folgt als Auto-Sponsor auf Mercedes-Benz

Der Weltmeister fährt künftig nicht mehr Mercedes, sondern VW
Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft fährt ab 2019 VW: Wie erwartet hat sich der Deutsche Fußball-Bund (DFB) bei seiner Präsidiumssitzung am Freitagvormittag einstimmig für den Wolfsburger Hersteller als neuen Mobilitätspartner entschieden. Das Nachsehen hat der bisherige Generalsponsor Mercedes-Benz - damit endet am 31. Dezember 2018 nach über 45 Jahren eine der längsten Kooperationen im internationalen Sport. VW bleibt darüber hinaus auch Partner des DFB-Pokals.
von Fabian Müller, Freitag, 14. Juli 2017
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    Seit 10.30 Uhr tagten die DFB-Präsidiumsmitglieder am Freitagvormittag in der Frankfurter Otto-Fleck-Schneise, seit kurz vor 13 Uhr ist Fakt, was die "FAZ" vergangene Woche bereits vermutet hatte und was nach den Indizien der letzten Tage wahrscheinlich war: Volkswagen wird ab 2019 für zunächst fünf Jahre neuer Mobilitätspartner des DFB, Mercedes-Benz scheidet mit Ablauf des aktuellen Kontrakts als Verbandssponsor aus. Dem Vernehmen nach zahlt VW 25 bis 30 Millionen Euro pro Jahr, Mercedes-Benz ließ sich das Sponsoring bislang rund 8 Millionen Euro kosten. Zu den konkreten Zahlen äußert sich der DFB allerdings nicht.
    „Auch wenn die Vorgänge nicht vergleichbar sind, eint den DFB und VW die Notwendigkeit, aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen und die richtigen Maßnahmen für die Zukunft abzuleiten“
    DFB-Präsident Reinhard Grindel
    "Die Partnerschaft mit dem Deutschen Fußball-Bund ist für uns ein großes Ereignis. Denn: Volkswagen und der Volkssport Nummer 1 - das ist eine gute Partnerschaft", sagt Herbert Diess, Vorstandsvorsitzender der Marke VW. "Wir freuen uns sehr, Volkswagen ab 2019 als Mobilitätspartner an unserer Seite zu haben", ergänzt DFB-Präsident Reinhard Grindel. Es passe zum DFB, dass VW mit seinem Engagement den gesamten Fußball von der Spitze bis zur Basis im Blick habe. Grindel nimmt auch zu einem heißdiskutierten Thema Stellung - dem Abgasskandal rund um die Marke VW. "Auch wenn die Vorgänge nicht vergleichbar sind, eint den DFB und VW die Notwendigkeit, aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen und die richtigen Maßnahmen für die Zukunft abzuleiten", so der DFB-Präsident.
    Axel Dahm, Bitburger
    Bild: Bitburger

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    Für Mercedes-Benz bedeutet das den Schlusstrich nach 45 Jahren Partnerschaft. Die Zusammenarbeit mit dem DFB begann 1972, im Jahr des ersten deutschen EM-Titels. 1990 wurde der Vertrag ausgeweitet, seitdem fungierte der Premiumhersteller als Generalsponsor. Zeitgleich mit dem Wechsel zu VW endet im Dezember 2018 auch der seit 1992 bestehende Vertrag mit Bier-Partner Bitburger. Gerüchte gibt es zudem über einen Wechsel des Finanzpartners. Hier ist aktuell die Commerzbank an Bord, dem Vernehmen nach soll sich aber auch die Deutsche Bank um das Sponsoringrecht ab 1. Januar 2019 bemühen. fam
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