Custom Audiences Unruly verbessert Targeting-Möglichkeiten für Bewegtbild-Kampagnen

Donnerstag, 26. März 2015
Die Grafik zeigt die die Korrelation der emotionalen Reaktionen einer von Unruly definierte Nutzergruppe mit der Zielgruppe, die für ein spezifisches Werbevideo definiert worden ist.
Die Grafik zeigt die die Korrelation der emotionalen Reaktionen einer von Unruly definierte Nutzergruppe mit der Zielgruppe, die für ein spezifisches Werbevideo definiert worden ist.
Foto: Unruly
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Unruly Martin Dräger


Unruly will Werbungtreibenden mehr Möglichkeiten an die Hand geben, besonders affine Nutzer besser zu identifizieren. Dafür hat der Social-Video-Vermarkter ein neues Targeting-Modell entwickelt: Unruly Custom Audiences erkennt und analysiert emotionale Reaktionen - sprich Teilvorgänge - auf Werbevideos. Die Erkenntnisse sollen Unternehmen dafür nutzen können, ihre Bewegtbild-Kampagnen noch zielgenauer auszusteuern.
"Mit der Emotional Targeting-Technologie wissen unsere Werbekunden jetzt genau wie, warum, wo und vor allem bei wem ihre Werbespots auf Resonanz treffen", erläutert Martin Dräger, Geschäftsführer bei Unruly Deutschland. Auf diese Weise sollen letztendlich der Wiedererkennungswert der Marke und die Kaufabsicht gesteigert werden. Zudem sollen die Kunden von noch mehr Teilvorgängen profitieren - Stichwort Earned Media. "Dies ist ein wirklich grundlegender Fortschritt für die Targeting-Möglichkeiten der Werbebranche. Wir sind nun erstmalig in der Lage, dass Marken-Verantwortliche und Mediaagenturen die Ergebnisse von Content-Überprüfungen so nutzen können, dass der Mediaeinkauf über Emotional Targeting zugeschnitten werden kann", so Dräger.
„Mit der Emotional Targeting-Technologie wissen unsere Werbekunden jetzt genau wie, warum, wo und vor allem bei wem ihre Werbespots auf Resonanz treffen.“
Martin Dräger
Das Targeting-Modell setzt auf den Daten aus dem Unruly ShareRank auf, der das virale Potenzial von Videos bemisst und dafür auf 1,3 Billionen getrackte Views und 250.000 Datenpunkte von Konsumenten zurückgreift. Aus diesen Daten geht laut Unruly hervor, dass rund 70 Prozent der Nutzer, bei denen eine Werbung eine intensive emotionale Reaktiuon hervorrief, sich den Kauf des beworbenen Produktes vorstellen können. "Die Analyse der Daten des Unruly ShareRank erlaubt uns, die emotional besonders angesprochenen Nutzer für jedes spezifische Video herauszufiltern. Durch die Analyse von Charakteristika und Attributen dieser nochmals spezifizierten Zielgruppe können wir die Profile der Menschen identifizieren, die sich im hohem Maße mit einem bestimmten Video verbunden fühlen", sagt Cat Jones, Product Director bei Unruly.

Das Modell ist vergleichbar mit dem Facebook-Algorithmus: Auch dieser zieht bei der Aussteuerung von Content und Werbung Erkenntnisse darüber heran, wie stark ein Nutzer mit einem Inhalt oder einer Marke interagiert. Entscheidend ist neben der Relevanz des Inhalts stets, dass dieser auch attraktiv und ansprechend - also teilbar - präsentiert wird. Gute Kreation wird dadurch immer mehr zur Grundvoraussetzung für die Werbewirkung im Online-Bereich. ire
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