Coca-Cola CMO Marcos de Quinto geht, neuer Chief Growth Officer übernimmt

Donnerstag, 23. März 2017
Marcos De Quinto verlässt Coca-Cola nach fast 35 Jahren
Marcos De Quinto verlässt Coca-Cola nach fast 35 Jahren
Foto: Foto: Coca-Cola

15 Monate nach Etablierung der "One Brand"-Strategie strukturiert Coca-Cola seine Führungsebene im Marketing neu. Dabei verlässt der bisherige CMO Marcos de Quinto, früher auch im deutschen Marketing tätig, das Unternehmen nach fast 35 Jahren. Seine Rolle wird im Zuge der Umstrukturierungen nicht neu besetzt sondern fällt künftig in die Verantwortung eines "Chief Growth Officers". Die neugeschaffene Position übernimmt Francisco Crespo, Chef des Mexiko-Geschäfts von Coca-Cola.
In der Rolle des Chief Growth Officers bündelt Coca-Cola künftig die Verantwortlichkeiten für das globale Marketing sowie für Customer und Commercial Leadership - erstmals seit 1993 hat der Konzern damit keinen Global CMO mehr. Crespo berichtet an James Quincey, noch COO und ab 1. Mai neuer CEO des Unternehmens. Dort folgt Quincey wie bereits bekannt auf Muhtar Kent. Ebenfalls neu ist die Position des Chief Innovation Officers, diesen Job übernimmt der bisherige Vice President Research and Development Robert Long. Zweiter Chief Innovation Officer bleibt Barry Simpson, seit Herbst 2016 auf diesem Posten.
Coca-Cola Packaging Design
Bild: Coca-Cola

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Der bisherige weltweite Marketingchef De Quinto hingegen verlässt den Konzern auf "eigenen Wunsch", wie Coca-Cola zu Protokoll gibt. Er übernahm die Rolle als Global CMO zum 1. Januar 2015 von Joe Tripodi, zuvor leitete der heute 58-Jährige für 14 Jahre das Spanien-Geschäft des Unternehmens. Von 1995 bis 1996 arbeitete De Quinto unter anderem als Marketingdirektor in Deutschland, später auch in Asien.
Als globaler CMO war der Spanier vergangenes Jahr verantwortlich für den neuen Claim "Taste the Feeling" und die parallel eingeführte "One Brand"-Strategie, mit der Coca-Cola sein Kernprodukt neu positioniert hat. Die früher eigenständigen Subbrands Light, Life und Zero sind seitdem nur noch Varianten der roten Coca-Cola. In De Quintos Amtszeit fällt auch das Etiketten- und Flaschen-Redesign des Konzerns. fam
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