Call of Duty 72andsunny schickt Cara Delevigne in die neue Shooter-Schlacht

Donnerstag, 05. November 2015
Topmodel Cara Delevigne legt für Call of Duty Black Ops einen furiosen Auftritt hin
Topmodel Cara Delevigne legt für Call of Duty Black Ops einen furiosen Auftritt hin
Foto: Activision

Das ist dann mal ein ganz anderes Schlachtfeld als der Catwalk: In der globalen Kampagne des am 6. November startenden Blockbuster-Games "Call of Duty Black Ops 3" schickt 72andsunny das Topmodel Cara Delevigne in den Krieg. Doch Delevigne steht ausnahmsweise mal nicht im Rampenlicht, sondern spielt nur eine Nebenrolle neben dem eigentlichen Star: Einem Alltags-Gamer namens Kevin.
Die neue Kampagne für die Erfolgsserie des Spielepublishers Activision folgt damit dem schon aus der vergangenen Werbung bekannten Muster. Sie zeigt einerseits die regulären Spieler, wie sie im wahrsten Sinne des Wortes ins Spiel eintauchen und integrieren gleichzeitig prominente Fans des Spiels. In dem aktuellen Spot sind neben Delevigne, einer bekennenden Gamerin, auch noch der Schauspieler Michael B. Jordan als Erzähler und Football-Spieler Marshawn Lynch zu sehen. Letzterer wurde auch als Figur in das eigentliche Spiel integriert. Dass dieses Storytelling bei der Zielgruppe ankommt, zeigt ein Blick auf die Youtube-Statistik: In den ersten fünf Tagen seit ihrer Freischaltung sahen schon mehr als 8 Millionen User die 90-sekündige Fassung.
In der deutschen Version des TV-Spots fehlt allerdings eine Szene, in der Kevin mitten im Schlachtengetümmel gemütlich seinen Burger isst. Diese Einstellung ist Teil einer Marketingpartnerschaft für den US-Markt mit der Burger-Kette Carl's Jr.. Das Fastfood-Unternehmen begleitet den Spielelaunch mit einer eigenen Kampagne und Promotions in seinem Restaurant. Auch in der Kampagne von Carl's Jr. ist die Rolle der Call-of-Duty-Amazone besetzt. Allerdings setzt 72andsunny hier passend zur Marke auf das Model Charlotte McKinney, die in einem vergangenen Spot des Burgerbraters mit nackten Tatsachen auf sich aufmerksam gemacht hat. Die in die eigentliche Game-Kampagne integrierten Promi-Testimonials dienen allerdings nicht nur der höheren Bekanntheit des Auftritts. Sie sollen auch Klischee-Wahrnehmungen über typische Computerspiel-Fans kontern. Gerade "Call of Duty" wurde schon wiederholt aufgrund seiner Kriegsthematik Gewaltverherrlichung vorgeworfen. Und der aktuelle Kampagnenslogan "In jedem von uns steckt ein Soldat" dürfte kaum dazu beitragen, diese Vorwürfe zu entkräften. Activision dürfte mit diesen Vorwürfen allerdings ganz gut leben können. Die Spieleserie hat dem Publisher seit ihrem Start 10 Milliarden US-Dollar in die Kassen gespült. cam
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