CSR Allianz und Bayern München spenden über 320.000 Euro für Kinder

Montag, 11. August 2014
Spendenübergabe für die Allianz-Kinderstiftung (Bild: Allianz)
Spendenübergabe für die Allianz-Kinderstiftung (Bild: Allianz)


Von einer Partnerschaft sollten beide Seiten profitieren. Das ist bei der Allianz und dem FC Bayern München nicht anders. Doch von der Zusammenarbeit der beiden Dickschiffe haben noch ganz viele andere etwas - nämlich notleidende Kinder.
Natürlich standen am vergangenen Samstag bei der Team-Präsentation des neuen Kaders des FC Bayern München die Spieler im Mittelpunkt. Doch an den Seitenlinien war sichtbar, dass es noch etwas Wichtigeres gibt als Fußball und Deutsche Meisterschaften. Hier standen über 400 Helfer und Teilnehmer aus Projekten, die die Allianz mit ihrer Kinderstiftung fördert. Künftig bündelt der Versicherer seine bestehenden vier regionalen Initiativen unter einem Dach. "Wir wollen für unsere Vertreter und Mitarbeiter eine bundesweit einheitliche Plattform schaffen. Mit der Stiftung Allianz für Kinder haben wir jetzt die Möglichkeit überregionale Leuchturmprojekte zu realisieren", erklärt Markus Rieß, Vorstandsvorsitzender der Allianz-Deutschland AG.

Trotzdem bleibt die Regionalität wichtig. Das Geld aus dem Ticketverkauf zur Team-Präsentation, immerhin fast 328.000 Euro, fließt komplett in die Regionen. Über 200 Projekte fördert die Allianz im Jahr, vom Kauf von Sportrollstühlen für junge Basketballer über Spielgeräte für Mutter-Kind-Heime bis hin zu Anti-Aggressions-Trainings für Jugendliche. "Das ist kein Stiftungsmoloch, sondern es geht um die Hilfe für Initiativen und Einrichtungen, die selten im Mittelpunkt der Öffentlichkeit stehen", sagt Rieß. "Wir machen bei der Allianz viele große Dinge im Bereich CSR. Aber es ist mir auch wichtig, die kleinen, leisen Dinge zu unterstützen."

Für die Entscheidung, welche Projekte gefördert werden, ist daher nicht die Vermarktbarkeit entscheidend, sondern dass die Hilfe direkt bei den Menschen ankomme. Und vielleicht fließt auch demnächst auch noch mehr Geld aus dem Ausland in die Stiftung. Mit der zunehmenden Internationalisierung des FC Bayern, der Club hat gerade in New York ein Büro eröffnet, ein weiteres soll in Peking folgen, erhofft sich Rieß auch Abstrahleffekte auf die Marke Allianz. "Wir können dadurch als Allianz unsere Wahrnehmung im Ausland stärken." mir
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