Burger King Wie der Burgerbrater zwei Verlobte sehr glücklich machte

Mittwoch, 08. April 2015
David Bakke, Autor beim "State Journal Register" aus Springfield, Illinois, berichtete als erster über die Burger-King-Hochzeit
David Bakke, Autor beim "State Journal Register" aus Springfield, Illinois, berichtete als erster über die Burger-King-Hochzeit
Foto: Screenshot twitter.com/DaveBakkeSJR

Burger King macht sich mit einer großzügigen Aktion derzeit viele Freunde in den USA: Die Fast-Food-Kette übernimmt die Hochzeit von Joel Burger und Ashley King aus New Berlin in Illinois. Die beiden sind in ihrer Heimat schon seit der fünften Klasse als Burger-King bekannt.
Alles begann mit einem Artikel auf der lokalen Nachrichtenseite "The State Journal Register", in dem erstmals über das Burger-King-Paar berichtet wurde. Die Eheleute in spe waren sich der effektvollen Verbindung ihrer Nachnamen offensichtlich bewusst: Traditionell wird bei einer Verlobung der Name der Frau zuerst genannt, Joel und Ashley drehten den Spieß jedoch um - immerhin wurden sie schon seit einer Veranstaltung ihrer gemeinsamen Schule Burger-King genannt, wie sie dem "SJR" erzählten. Und damit nicht genug: Ihre Verlobung gaben sie mit einem Bild bekannt, das die beiden vor dem Schild einer Burger-King-Filiale zeigt. Ashley King nutzt dieses Foto auch als Profilbild auf ihrem Twitter-Account.
Laut "SJR" versuchte das Pärchen anschließend, Burger King seine Geschichte zu erzählen - ohne Erfolg. Aufmerksam wurde das Unternehmen erst durch "SJR"-Auto Dave Bakke, der sich an die New Yorker PR-Agentur von Burger King wandte. Am 3. April schließlich twitterte das Unternehmen einen Screenshot von Bakkes Bericht und bat um Mithilfe dabei, "dieses großartige Paar zu finden". Ashley King ließ sich nicht lange bitten und antwortete: "Ich bin Ms. King!!!". Wenig später kam die Rückmeldung von Burger King: "Bitte schicke uns eine Direktnachricht, wir haben etwas Besonderes für dich."

Was dann allerdings kam, damit dürften weder Ashley King noch ihr Verlobter gerechnet haben: Via Skype teilte Burger King den beiden mit, die Kosten ihrer Hochzeit am 17. Juli übernehmen zu wollen. "Als wir von dem glücklichen Burger-King-Paar gehört haben, fühlten wir das überwältigende Bedürfnis, ihre anstehende Hochzeit zu feiern", so Burger-King-CMO Eric Hirschhorn gegenüber "SJR". "Es fühlte sich auf so vielen Ebenen nach Schicksal an; sie haben sich gefunden - und ihre Geschichte fand uns."

Laut Hirschhorn steckt angeblich kein Werbedeal hinter Bürger Kings Großzügigkeit. "Wir hoffen, dass wir die beiden umgehauen haben. Alles, was wir dafür zurückhaben möchten, ist, dass sie glücklich zusammen leben."Jedoch würde es kaum verwundern, wenn die Eheleute Burger-King irgendwann noch eine Rolle in der Markenkommunikation des Fast-Food-Unternehmens spielen. Eine bessere Steilvorlage für emotionales Brand-Storytelling kann es jedenfalls kaum geben. ire
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