Brand Finance Studie Volkswagen-Markenportfolio stürzt ab / Apple führt vor Alphabet und Samsung

Montag, 05. September 2016
Volkswagen ist der größte Verlierer im diesjährigen Top 100-Ranking
Volkswagen ist der größte Verlierer im diesjährigen Top 100-Ranking
Foto: Volkswagen
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Die deutsche Industrie ist fest in Autohand: Die drei wertvollsten Markenportfolios stellen mit Daimler (42,9 Milliarden US-Dollar), Volkswagen (42,2 Milliarden) und BMW (41,5 Milliarden) hierzulande gleich drei Autobauer - VW stürzte im Vergleich zum Vorjahr aber um 36 Prozent ab. An die globale Spitze im diesjährigen "Brand Finance Portfolio 100" reichen die deutschen Unternehmen nicht heran - dort macht sich erneut die internationale Tech-Branche um Apple, Google und Samsung breit.
In Wolfsburg ist man schlechte Nachrichten mittlerweile gewohnt. Seit dem Bekanntwerden der Dieseäffare vor bald einem Jahr gerät der VW-Konzern regelmäßig mit Negativschlagzeilen in die Presse. In der Studie der Beratungsfirma Brand Finance sieht es kaum anders aus: Im vergangenen Jahr noch auf Rang 6 gelegen, rutschte das Markenportfolio von Volkswagen mit seinen acht Marken auf Position 23 ab. Der Portfoliowert sackte um 36 Prozent auf 42,2 Milliarden US-Dollar ab - der heftigste Absturz aller Top 100-Firmen. Damit liegt VW zwei Plätze hinter dem Rivalen Daimler, der mit seinen vier Marken auf Rang 21 landet.

Die wertvollsten Markenportfolios der Welt

Quelle: Brand Finance
Aus Deutschland schaffen es daneben BMW (Platz 24) sowie die Deutsche Telekom (31), die Allianz (64) und Siemens (69) ins Ranking - aus der EU entsendet nur Großbritannien mit neun Firmen mehr Vertreter. An der Spitze liegen allerdings zwei amerikanische Tech-Firmen: Auf der eins rangiert Apple (145, 9 Milliarden) vor dem Google-Mutterkonzern Alphabet (99,1 Milliarden) und dem koreanischen Unternehmen Samsung (83,2 Milliarden) - Alphabet und Samsung tauschten im Vergleich zum Vorjahr die Plätze. Die Top 10 ergänzen mit Wal-Mart, Microsoft, Amazon, Nestlé, Verizon, AT&T und Toyota fünf weitere USamerikanische sowie je ein Schweizer und ein japanischer Konzern. fam
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