Basketball-Bundesliga Easycredit löst Beko als Namensgeber ab

Donnerstag, 21. Juli 2016
Easycredit taucht auch im neuen BBL-Logo auf
Easycredit taucht auch im neuen BBL-Logo auf
Foto: BBL

Die Basketball-Bundesliga bekommt zur Saison 2016/17 einen neuen Namensgeber: Easycredit hat sich für die nächsten fünf Jahre das Naming Right an der höchsten deutschen Basketball-Spielklasse gesichert. Die Marke aus der DZ Bank Gruppe löst damit den türkischen Haushaltsgerätehersteller Beko ab, der das Namensrecht seit 2009 innehatte. Der durch Infront vermittelte Vertrag der Basketball-Bundesliga mit Easycredit beinhaltet die Option auf eine Verlängerung um drei Jahre. Über die finanziellen Modalitäten wurde Stillschweigen vereinbart.
Neben dem Naming Right umfasst die Partnerschaft auch Online-Werbe- und Kommunikationsmaßnahmen. So ist Easycredit Teil des neuen Ligalogos, das unter anderem auf den Trikots der Spieler, auf den Bodenaufklebern sowie auf dem Spielball zu sehen sein wird. Des Weiteren belegt Easycredit in allen 18 Arenen TV-relevante LED-Banden. Für BBL-Chef Stefan Holz markiert die Partnerschaft mit Easycredit einen "Meilenstein in der Geschichte der Liga" und unterstreiche deren hohes Potenzial. In der Tat hat die Basketball-Bundesliga in den vergangenen Jahren eine positive wirtschaftliche Entwicklung hingelegt. Laut Deloitte erzielte die BBL in der Spielzeit 2014/15 im zwölften Jahr in Folge einen Erlöszuwachs. Dabei stieg der Umsatz um 7,0 Millionen Euro auf 97,8 Millionen Euro, was einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von über 10 Prozent in den letzten fünf Jahren entspricht. Rund zwei Drittel der Einnahmen entfallen dabei auf Sponsoring-Erlöse. Die Zuschauerzahlen in den Hallen waren in der vergangenen Saison jedoch leicht rückläufig: 1.348.842 Menschen konnten die Clubs in ihren Arenen begrüßen, in den beiden Spielzeiten zuvor waren es 7.000 bzw. 27.000 Zuschauer mehr. Dafür kann sich die Liga in der medialen Berichterstattung über eine höhere Resonanz freuen: Die Deutsche Telekom, die seit zwei Jahren alle Spiele der Basketball-Bundesliga live über ihre IPTV-Plattform Entertain sowie auf PC, Smartphones und Tablets streamt, erzielte in der Saison 2015/16 einen neuen Reichweitenrekord von sechs Millionen Zuschauern. Der Free-TV-Partner Sport 1, der pro Saison bis zu 48 Partien live im frei empfangbaren Fernsehen zeigt, lockte insgesamt 4,7 Millionen Zuschauer an. 

"Dass Easycredit gemeinsam mit der Liga die Erfolgsgeschichte weiterschreiben möchte, unterstreicht nicht zuletzt die Laufzeit des Vertrages", so Stefan Holz. "Fünf Jahre sind ein klares Statement und das Versprechen, etwas mitzugestalten. Für beide Parteien eine Win-win-Situation" ire
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