BMW-Marketingchefin Stefanie Wurst „Verlage und Autohersteller werden gemeinsame Kunden haben“

Montag, 07. November 2016
Stefanie Wurst, BMW Deutschland
Stefanie Wurst, BMW Deutschland
© BMW

Die Digitalisierung verändert nicht nur die Partnerschaft und schafft Konkurrenz zwischen Verlagen und Handel, sondern auch zwischen Verlagen und Autoherstellern. Einen Blick in diese Zukunft gab Stefanie Wurst, Leiterin Marketing der BMW Group Deutschland, auf dem VDZ Pubishers‘ Summit. Doch bei aller Disruption bleibt BMW auch Print-Werbekunde.
„Unsere Industrie wird sich in den kommenden zehn Jahren gravierender verändern als in den 90 Jahren davor“, sagt Wurst. Die digitale Transformation („Services und Daten sind die neue Währung“) betreffe auch die Automobilbranche. Es gehe etwa um Daten-, Kommunikations- und Mobilitätsdienste, vom intelligenten Fahrzeugverleih bis hin zur Anzeige von Staus oder freien Parkplätzen. Oder von Nachrichten.
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„Unsere gemeinsame Chance ist die Zeit, die die Fahrer und Insassen als unsere gemeinsamen Kunden im Auto verbringen“, so die BMW-Marketingchefin. Und spricht von der Integration von Inhalten: „Das Auto wird zum Kiosk.“ Und Verlage und Autohersteller zu Kooperationspartnern. Oder – diesen Punkt spart sie in Berlin aus – vielleicht gleichzeitig zu Wettbewerbern, wenn es darum gehen wird, wer die schönen neuen Informationsdienste im Auto vermarkten kann.

Doch noch ist es nicht so weit: Noch sind die Autohersteller auch und vor allem Werbekunden der Verlage. Angesichts hoher Investitionen in anderen Konzernbereichen müsse das Werbebudget nun konstant bleiben, bedauert Wurst. Und man werde es auf mehr Kanäle als früher verteilen (müssen) – per se keine gute Botschaft für Verlage. Immerhin: „Wir schalten nur da, wo wir eine verlässliche, berechenbare Qualität bekommen“, etwa bei Qualitäts-Medienmarken, so die BMW-Frau. Die wichtigste Leistungskennziffer sei und bleibe jedoch die Reichweite in den Zielgruppen – die müsse immer stimmen. rp
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