BMW, Audi, Porsche Autohersteller dominieren Arbeitgeber-Ranking

Montag, 27. April 2015
Auftritt als Arbeitgeber: Audi präsentiert seine Jobs beim Girl's Day 2015
Auftritt als Arbeitgeber: Audi präsentiert seine Jobs beim Girl's Day 2015
Foto: Audi
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Die deutschen Autobauer bleiben das Maß aller Arbeitgeber. Und zwar fächerübergreifend. Bei Wirtschaftswissenschaftlern und Ingenieuren gehen die drei Spitzenpositionen an BMW, Audi und Porsche – wobei die Zuffenhausener Sportwagen jeweils auf Rang drei, BMW bei den BMLern und VWLer ganz vorn liegt, Audi dagegen bei den Schraubern und Tüftlern.

Auch bei den befragten Studenten anderer Fachrichtungen sind die drei Unternehmen gut platziert, was ihnen auch insgesamt die drei Spitzenplätze einbringt. Ebenfalls zur Spitzengruppe gehört Suchmaschinengigant Google, der bei Informatikern mit Abstand vor Microsoft und Apple im Ranking gelistet ist und sich bei den Wirtschaftswissenschaftlern um einen Platz verbessert und Rang 4 belegt. Das ist das Ergebnis der Befragung von rund 35.000 Studenten von 219 Hochschulen in Deutschland, die die Beratungsfirma Universum jährlich durchführt.

Einen guten Job gemacht hat das Team, das sich bei Pro Sieben Sat 1 um das Thema Employer Branding kümmert: Der Unterföhringer TV-Konzern taucht als einziges Medienunternehmen in der Rangliste auf. P7S1 belegt bei den Wirtschaftswissenschaftlern in diesem Jahr Platz 10 – eine Verbesserung um zwei Plätze. Aufgegangen ist wohl auch die Strategie, sich vor allem an Hochschulen sowie in fachspezifischen Fachforen und sozialen Netzwerken als Arbeitgeber zu positionieren. Denn auch bei den Informatiker steht P7S1 gut da und kann immerhin Platz 20 erobern.

Unter anderem diese Kandidatenzielgruppe wurde unter der damaligen Personalchefin Heidi Stopper ins Visier genommen. „In unseren angestammten Arbeitsgebieten bekommen wir ausreichend Bewerbungen. Dass hinter den Sender- und Formatmarken auch Fachkräfte wie Informatiker und Juristen arbeiten, ist den wenigsten bekannt“, skizzierte die heutige Beraterin schon vor Jahren ihre spezifische Employer-Branding-Herausforderung. Ähnliches gilt auch für die Automobilhersteller, die sich jährlich mit Bewerbungen im sechsstelligen Bereich auseinandersetzen müssen, unter denen aber nicht immer die Kandidaten zu finden sind, die am dringendsten gesucht werden. ems
Die Autobauer sind als Arbeitgeber gefragt
Die Autobauer sind als Arbeitgeber gefragt (Bild: Universum)

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