Autonomes Fahren So machen die Google-Autos die Straße für Radfahrer sicher

Mittwoch, 06. Juli 2016
Die Google-Autos sollen die Straßen für Radfahrer und Fußgänger sicherer machen
Die Google-Autos sollen die Straßen für Radfahrer und Fußgänger sicherer machen
Foto: Google
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Selbstfahrende Autos von Google haben nicht nur gelernt, wie sie sich sicherer in der Nähe von Radfahrern bewegen. Sie können jetzt vor allem auch deren Handzeichen besser erkennen.
In einem monatlich erscheinenden Bericht spricht Google davon, dass auf US-Straßen im Jahr 2014 50.000 Radfahrer verletzt und 720 getötet wurden. Deshalb ist es für selbstfahrende Autos besonders wichtig, sich etwa zu früh abgegebene Handzeichen von Radfahrern zu merken und später auf sie reagieren zu können, um Unfälle zu vermeiden. Die Fahrzeuge sind außerdem darauf trainiert, sicherheitshalber die ganze Fahrbahn dem Radfahrer zu überlassen, wenn dieser ihnen zu nahe kommt. Hat ein geparktes Auto die Tür geöffnet, kann das Google-Auto es erkennen und einem sich in der Nähe befindenden Radfahrer ausreichend Platz gewähren. So kann dieser der Tür sicher ausweichen. Auch, wenn die Straße zu wenig breit ist oder der Radfahrer abbiegen möchte, bekommt er ausreichend Freiraum in seiner Spur.
Schwierige Situationen, bei der das Google-Auto in der Nacht abbremsen musste  konnten bereits im Straßenverkehr erfolgreich bestritten werden. Grund war hier etwa, dass ein Radfahrer plötzlich in der Spur des Autos fuhr. Hilfreich war dabei laut Google die 360-Grad-Kamera, die die Autos haben. Damit sind sie auch denjenigen überlegen, die noch von Menschen gesteuert werden.

Weil Fahrräder in vielen verschiedenen Formen, Größen und Farben kommen, hat die Software der selbstfahrenden Fahrzeuge mit bunten Rahmen, großen Rädern, Tandemrädern und vielen mehr trainiert, um auf möglichst viele Gegebenheiten vorbereitet zu sein.

Google ist übrigens nicht das erste Unternehmen, das seinen Autos das Erkennen von menschlichen Gesten beibringt. Auch Mercedes hat dies bereits getan.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf t3n

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