Mercedes-Benz vs. Infiniti Einen fahren lassen - oder eben nicht

Donnerstag, 09. April 2015
Autos muss man selbst fahren, findet Infiniti im Spot für den neuen Q50
Autos muss man selbst fahren, findet Infiniti im Spot für den neuen Q50
Foto: Infiniti
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Autonomes Fahren ist eines der Megathemen in der Automobilbranche. In den USA nutzen das jetzt Mercedes und die Edelmarke Infiniti für ein kleines werbliches Scharmützel.
Die Stuttgarter Premiummarke ist in den USA derzeit werblich stark unterwegs. In einem von vier Spots, die Mercedes derzeit in den USA schaltet, (Agentur: Merkley + Partners in New York) steht das autonome Fahren im Vordergrund. Das verwundert kaum, da das Konzeptmodell F015 derzeit auf den Autoshows in den USA die Diskussionen bestimmt und auch in den Medien hoch- und runtergeschrieben wird.
Der Film mit einer selbstfahrenden S-Klasse zeigt deshalb sehr anschaulich, was heute schon möglich ist, aber sich viele Fahrer trotzdem noch nicht wirklich vorstellen können und wollen: Ohne Hände am Lenkrad und ohne Füße auf den Pedalen fährt das Mercedes-Benz Flaggschiff durch die Gegend, egal ob Landstraße, Autobahn oder Stadtverkehr. 10.000 Erfahrungs-Meilen hat Mercedes-Benz so schon gesammelt, weitere werden folgen. 

Das kann man gut finden, beeindruckend oder einfach nur doof. Infiniti entscheidet sich für letzteres.
Die Nissan-Edelmarke schiebt fast zeitgleich einen Spot (Agentur: Crispin Porter + Bogusky aus Miami)  in die Öffentlichkeit, bei der die Kernaussage ist: Wer nicht mehr selbst fahren will, der sollte sein Auto doch lieber gleich auf einen Autotransporter stellen - was im Grunde auch eine Mobilitätslösung wäre. Deswegen geht es beim Q50 auch um ein Assistenzsystem: Mit dem Direct Adaprive Steering Technologie können Fahrer die Reaktion des Lenkrads ihrem Stil elektronisch anpassen. Das soll für mehr Spaß im Cockpit sorgen. Beim Fahren und nicht beim fahren lassen. mir
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