Autobauer Warum Mercedes-Benz die G-Klasse in einen Kubus aus 44,4 Tonnen Kunstharz steckt

Freitag, 12. Januar 2018
Das Bernsteinzimmer mal anders: Die Ur-G-Klasse in Kunstharz gegossen.
Das Bernsteinzimmer mal anders: Die Ur-G-Klasse in Kunstharz gegossen.
© Mercedes-Benz

Es ist ein Kunstwerk. Die Würdigung eines Kult-Modells. Mercedes-Benz hat heute im Vorfeld der Weltpremiere der neuen G-Klasse auf der North American International Auto Show (NAIAS) in Detroit einen gewaltigen bernsteinfarbenen Kubus enthült. Er enthält ein G-Klasse-Fahrzeug aus dem ersten Produktionsjahr 1979.
Er ist nicht zu übersehen am Eingang zur Cobo Hall, der Ausstellungshalle der NAIAS. Mercedes-Benz hat hier einen riesigen, bernsteinfarbenen Kubus aus 44,4 Tonnen Kunstharz aufgestellt. Das Besondere: Das Kunstwerk enthält eine G-Klasse aus dem Jahr 1979, dem ersten Produktionsjahr des Klassikers. Die Inszenierung soll ein Sinnbild für die Zeitlosigkeit der Offroad-Legende sein. Mercedes-Benz lehnt sich dabei bewusst an das Naturphänomen an, dass Insekten in Bernstein lebensecht konserviert werden. So wird das Erbgut der ersten G-Klasse für alle Zeit bewahrt und an die nächste Generation weitergegeben.

Den Gedanken trägt auch die Launchkampagne der neuen Generation "Stronger Than Time" in sich, die bereits mit ersten Trailern live ist. Das Webspecial enthält unter anderem eine Rubrik "DNA der G-Klasse", in der User auch eingeladen werden, ihre eigenen G-Klasse-Geschichten unter dem Hashtag #strongerthantime zu erzählen und zu teilen. Ausgewählte Beiträge werden danach Teil des Webspecials. 
Die Beiträge dürften interessant werden. Denn für manche ist das wuchtige Modell mit seinen Kanten und Formen längst aus der Zeit gefallen. Für andere ist es schlichtweg eine Legende mit der Mischung aus ikonischem Design, Überlegenheit im Gelände und trotzdem Fahrkomfort auf der Straße. "Der Bernstein-Kubus bringt die Einzigartigkeit der G‑Klasse auf den Punkt", sagt denn auch Gunnar Güthenke, Leiter Produktbereich Geländewagen bei Mercedes-Benz. "Seine DNA ist stärker als die Zeit und als jede Modeströmung." Im Kubus selbst ist der 280 GE in einer dynamischen Position eingeschlossen, als würde er gerade durch das Gelände fahren.

Die Installationen, die nach Detroit auch auf Tour gehen wird, ist gewaltig. 90 Tage hat es allein gedauert, die Form zu gießen. Pro Tag wuchs der Würfel um rund drei Zentimeter bis er seine Höhe von 3,10 Meter erreicht hatte. Mit dem Schiff ging es dann nach Amerika. 

Die Idee und die Konzeption zur Kampagne stammt von Antoni. Produktion des Kunstharzwürfels erfolgte durch Markenfilm Crossing. Die weiteren Aktivitäten um die neue Generation der G-Klasse starten dann nach der Weltpremiere am kommenden Montag. mir
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