Auszeichnung Oliver Mintzlaff, DKB und DAZN erhalten die HORIZONT Sportbusiness Awards

Mittwoch, 04. Oktober 2017
Oliver Mintzlaff, die DKB und DAZN mit CEO James Rushton (v.l.) werden ausgezeichnet
Oliver Mintzlaff, die DKB und DAZN mit CEO James Rushton (v.l.) werden ausgezeichnet
© Picture Point / DKB / Britta Pedersen, Picture Alliance
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RB-Leipzig-Chef Oliver Mintzlaff, die DKB und DAZN erhalten die HORIZONT Sportbusiness Awards 2017. Die diesjährigen Preisträger einen vor allem zwei Dinge: Sie haben in den zurückliegenden zwölf Monaten bestehende Ordnungen durcheinandergebracht und etabliertere Konkurrenten unter Druck gesetzt.

Player des Jahres: Oliver Mintzlaff, RB Leipzig

Oliver Mintzlaff vor der Nachwuchs-Akademie von RB Leipzig
Oliver Mintzlaff vor der Nachwuchs-Akademie von RB Leipzig (© Picture Point)
Nach dem Aufstieg in die erste Fußball-Bundesliga 2016 schloss RB Leipzig die vergangene Saison sensationell auf Tabellenplatz 2 ab – nur der deutsche Rekordmeister FC Bayern München hatte am Ende der Saison mehr Punkte geholt. Damit qualifizierte sich der Newcomer auf Anhieb für die Champions League. Dieser Erfolg geht nicht nur auf eine kluge Einkaufspolitik zurück, sondern vor allem auf eine stringente Strategie und professionelle Strukturen. Als Vorstandsvorsitzender des Vereins Rasenballsport Leipzig und der Lizenzspielerabteilung RB Leipzig GmbH ist Oliver Mintzlaff für den Aufbau dieser Strukturen maßgeblich verantwortlich, so die Jury in ihrer Begründung. 

Sponsor des Jahres: DKB

Die DKB kaufte zu Beginn des Jahres die Rechte an der Handball-WM
Die DKB kaufte zu Beginn des Jahres die Rechte an der Handball-WM (© DKB)
Was die DKB zu Beginn des Jahres 2017 lieferte, war selbst für einen erfahrenen Sponsor wie das Berliner Unternehmen Neuland – und nicht zuletzt ein gewagtes Unterfangen: Mit dem Erwerb der Rechte an der Handball Weltmeisterschaft 2017 wendete die DKB nicht nur den drohenden TV-Blackout ab, sondern schuf auch einen viel beachteten Case, der neue Maßstäbe in Sachen Sponsoring und Content Marketing setzte.

Nicht nur für die Handball-Fans zahlte sich das Engagement aus, sondern auch für die DKB selbst: Im Schnitt gewinnt die Bank monatlich 20000 bis 30000 Privatkunden dazu – rund um die Handball-WM waren es deutlich mehr.

Medium des Jahres: DAZN

DAZN-CEO James Rushton
DAZN-CEO James Rushton (© Britta Pedersen / picture alliance)
DAZN startete im vergangenen Jahr als neuer Streaming-Dienst in der DACH-Region. Dabei hatte die Tochter der Perform Group gleich hochkarätige Sportrechte wie die englische Premier League und weitere europäische Top-Ligen im Gepäck. In diesem Jahr kamen noch Highlight-Rechte der Fußball-Bundesliga hinzu, ab dem kommenden Jahr überträgt DAZN gemeinsam mit Sky die Champions League exklusiv.

Auch bei DAZN handelt es sich um ein gut finanziertes Unternehmen, dem es mit seiner Fokussierung auf absoluten Top-Content, konsequente Fanzentrierung und eine intelligente technologische Infrastruktur gelungen ist, praktisch aus dem Stand eine relevante Rolle im Sportmedien-Markt einzunehmen. Somit sei DAZN einer der vielversprechendsten Player im zukunftsträchtigen Bereich des Sportstreamings, so die Jury von HORIZONT Sportbusiness. ire

Die Jury von HORIZONT Sportbusiness

Susanne Aigner-Drews, Discovery Networks
Karsten Bentlage, Akzio
Björn Bourdin, Sony Mobile
Raphael Brinkert, Jung von Matt/Sports
Oliver Brüggen, Adidas
Alexander Ewig, Media-Markt Saturn
Hendrik Fischer, Advant Group
Patrick Fischer, Sport 1 Media
Tobias Gubitz, Opel
Philipp Hasenbein, Lagardère Sports Germany
Uwe Hellmann, Commerzbank
Michael Ilgner, Stiftung Deutsche Sporthilfe
Andreas Jung, FC Bayern München
Oliver Kaiser, Faspo
Jan Lehmann, Nielsen Sports
Michael Lina, AS&S
Ewald Manz, Odgers Berndtson
Martin Michel, Sky Media
Christian Pfennig, DFL
Jan Pommer, ESL
Thomas Port, SevenOne Media
Konrad Pöhlmann, zum Zeitpunkt der Jurysitzung Tipico Deutschland
Sascha Schmidt, WHU Otto Beisheim Management School
Lars Schmoldt, Microsoft Deutschland
Robert Schneider, Avantgarde
Martin Schumacher, Kicker
Henning Stiegenroth, Deutsche Telekom
Wolfram Winter, zum Zeitpunkt der Jurysitzung Sky Deutschland
Markus Gotta, dfv Mediengruppe
Uwe Vorkötter, Jochen Zimmer, Ingo Rentz (alle HORIZONT)
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