Augmented Reality Wie Pepsi die Londoner mit Meteoriten, Tentakel und Tiger veräppelt

Freitag, 21. März 2014
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Coke Zero bewirbt in Deutschland seinen "Es ist möglich"-Claim mit einem geschlechtsvariablen Manuel Neuer. Darüber können die Macher der britischen Pepsi-Max-Kampagne nur müde lächeln. In dem jüngsten Marketingstunt ihrer "Unbelievable"-Kampagne schocken sie die Passagiere mit Tigern, Tentakeln und Meteoriten. Möglich machen den charmanten Streich einige geschickt platzierte Kameras und ausgefeilte Augmented-Reality-Technologie.
Spätestens seit dem gelungenenen Meteoritenstreich des Bildschirm-Produzenten LG wissen Kenner der internationalen Werbelandschaft, dass man niemals Ereignissen vertrauen sollte, die man in vermeintlichen Fensterrahmen sieht. Und auch bei der Londoner Bushaltestelle funktioniert die von der Agentur AMV BBDO kreierte Illusion perfekt: Die Passagiere sehen auf dem Bildschirm auf der Innenseite des Wartehäuschens die Übertragung einer außerhalb angebrachten Kamera und glauben durch ein kleines Fenster zu blicken.

Dank Augmented Reality eröffnet dieses angebliche Fenster einen Ausblick in eine deutlich unglaublichere Parallel-Realität. In einem Fall öffnet sich ein Kanaldeckel und ein riesiger Tentakel schnappt sich einen wartenden Passanten. Feurige Meteoriten oder UFOs rasen scheinbar auf die Haltestelle zu. Oder ein Tiger läuft die Straße herunter. Da diese Ereignisse ausschließlich innerhalb des Bildschirms passieren, dauert es meist nicht lange, bis die Opfer des Scherzes nach dem ersten Schock die versteckte Kamera entdecken.

Der Stunt ist der jüngste Auftritt im Rahmen der "Unbelievable"-Digitalkampagne. Im Rahmen der Kampagne, die den unglaublichen Geschmack der zuckerfreien Variante Pepsi Max thematisieren soll, stellt Pepsi im Wochentakt Videos mit besonderen Leistungen online. cam
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