Auftritt des Tages Wieso ein Friedensnobelpreisträger Deutschland in den Hintern treten würde

Montag, 30. Juni 2014
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Was haben Bob Geldof, Lech Walesa und Leymah Gbowee gemein? Sie alle erhielten den Friedensnobelpreis oder wurden zumindest dafür nominiert - und sie sind glühende Fußballfans. Für die WM in Brasilien verordnen die Visa-Botschafter ihrer Friedfertigkeit allerdings eine kleine Ruhepause und verteilen Spitzen gegen Spanien, Frankreich, die USA und Deutschland. "United In Rivalry" - vereint in der Rivalität, so heißt der Spot, der Teil der internationalen Visa-Kampagne zur WM in Brasilien ist. Das Kreditkartenunternehmen hat fünf Friedensnobelpreisträger aus Irland, Polen, Liberia, Costa Rica und Nordirland zusammengeholt und lotet ihre fußballerischen Präferenzen aus. Denn Fan sind sie alle - auch wenn lediglich Oscar Arias, ehemaliger Präsident von Costa Rica, in Brasilien sein eigenes Land anfeuern kann.

Ob ein Friedensnobelpreisträger ein wütender Fan sein kann? "Natürlich, wir sind immer noch Menschen", sagt der nordirische Politiker David Trimble. Musiklegende Bob Geldof zitiert frei nach dem ehemaligen Liverpool-Coach Bill Shankly, Fußball sei kein Spiel auf Leben und Tod, sondern "viel wichtiger als das". Und laut dem ehemaligen polnischen Präsidenten Lech Walesa wollte das polnische Volk schon immer seinen Rivalen in den Hintern treten - namentlich: den Deutschen.

Die Kampagne stammt von BBDO New York und CCO Greg Hahn sowie Executive Creative Director Toygar Bazarkaya. Produziert hat den Spot Moxie Pictures unter Regie von Errol Morris. fam
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