Audi ärgert BMW Warum in den USA BMW-Schlüssel im Spendenkörbchen landen

Freitag, 08. November 2013
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Wer's noch nicht gemerkt hat: Es geht auf Weihnachten zu. In den Läden stapelt sich die Kekse und Spekulatius, am Potsdamer Platz in Berlin stehen schon die Buden für den Adventsmarkt und in den USA haben die Autobauer die Rabatt-Saison eingeläutet. Und das nutzt Audi, um BMW zu attackieren. Dass sich die beiden Marken hierzulande nicht besonders grün sind, ist zwar bekannt, wird aber ganz selten für kommunikative Angriffe in den Werbeblöcken genutzt.  In den USA ist das anders.  Hier gibt es immer wieder Werbekampagnen, in denen der Wettbewerber eine Rolle spielt.  Diesmal fährt Audi erneut eine Attacke - auf BMW, auf Lexus und eigentlich auf alle anderen Marken.

Nur steht die Premiummarke aus München im Mittelpunkt des Interesses. Die Marke ist nämlich alles erstes im Spot zu sehen. In einem Audi-Spot wohlgemerkt. Ein Fahrer der Edelmarke wirft im Anblick eines Audis seinen Schlüssel in den Spendenkorbs eines Weihnachtsmanns. Eine Lexusfahrerin macht das Gleiche. Und die beiden sind bei weitem nicht die Einzigen, wie der Blick in das Körbchen verrät. Venables Bell & Partners in San Francisco nutzt den Seitenhieb geschickt, um auf die "Season of Audi Sales Event" hinzuweisen.  Und als ob das nicht genügen würde, sagt die Voice over-Stimme, dass noch nie soviele Fahrer von BMW Mercedes und Lexus zu Audi gewechselt sind wie derzeit.

Die BMW-Spots, die übrigens gleichzeitig zum Audi-Start, in dieser Woche angelaufen sind, verzichten auf solche Attacken. Die New Yorker Agentur Kirshenbaum Bond Senecal + Partners stellt in der BMW-Weihnachtsaktion lieber die Vorzüge der Marke in den Vordergrund. mir

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