Apple Watch So groß ist das Interesse an Computeruhren in Deutschland

Montag, 30. März 2015
Verhilft Apple auch Computeruhren zum Durchbruch?
Verhilft Apple auch Computeruhren zum Durchbruch?
Foto: Apple
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Am 24. April kommt die Apple Watch in den Handel. Muss man vor den Apple-Läden dann wieder mit langen Warteschlangen rechnen? Oder sind Computeruhren doch noch nicht reif für den Massenmarkt? Eine Umfrage der Forschungs- und Beratungsgruppe Goldmedia deutet darauf hin, dass es in den Fußgängerzonen wieder eng werden könnte.

Würden Sie sich über eine Apple Watch zu Ostern freuen?

Quelle: Goldmedia
Der Markt für Smartwatches steckt in Deutschland noch in den Kinderschuhen. Laut der Umfrage von Goldmedia besitzen erst zwei Prozent der Erwachsenen eine solche Computeruhr, wie sie bereits von Marken wie Sony, Samsung oder LG angeboten werden. Allerdings nimmt das Interesse an „intelligenten“ Uhren hierzulande deutlich zu. Eines der Kernergebnisse der im März 2015 durchgeführten Onlinebefragung unter mehr als 1100 volljährigen Internetnutzern ist: Mehr als ein Drittel der Deutschen würden über eine Apple Watch als Oster-Geschenk freuen. Begehrt ist die Apple Watch erwartungsgemäß vor allem bei den jungen Zielgruppen. Während fast die Hälfte der 18- bis 29-Jährigen gern eine Apple Watch geschenkt bekäme, ist es bei den über 50-Jährigen nur ein Drittel. „Das Interesse allein sagt natürlich noch nichts über die konkrete Kaufabsicht“, betont Goldmedia-Geschäftsführer Florian Kerkau. Wie viele der Interessierten nach dem geplanten Start ab 24.4.2015 eine Apple Watch erwerben, bleibe spannend. "Immerhin sollen die Preise in Deutschland je nach Modell zwischen 399 Euro und 13.000 Euro liegen", so Kerkau weiter.
Die Activity App auf der Apple Watch
Bild: Apple

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Auch wenn erst wenige Deutsche eine Computeruhr besitzen, scheint die noch junge Gerätekategorie mittelfristig kein Nischendasein fristen zu müssen. Immerhin 27 Prozent der Befragten interessieren sich für Smartwatches im Allgemeinen. Und 40 Prozent der Befragten gaben an, über Smartwatches informiert zu sein. Die Bandbreite der Funktionen wird allerdings noch längst nicht ausgenutzt. Von den Smartwatch-Besitzern geben 71 Prozent an, lediglich die einfache Uhr-Funktion zu nutzen. 43 Prozent verwenden sie zum Gesundheits- und Fitnesstracking. Funktionen wie E-Mails lesen oder Musik hören werden deutlich seltener genannt (21 Prozent). mas
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