Andreas Türck zu Influencer-Marketing "Ein Großteil wird künftig automatisiert eingebucht werden"

Mittwoch, 13. Juli 2016
Andreas Türck (2. von rechts) und Daniel Fuchs (rechts) diskutieren mit Anne Höweler (Cover PR) und Mark Ralea (Glossybox)
Andreas Türck (2. von rechts) und Daniel Fuchs (rechts) diskutieren mit Anne Höweler (Cover PR) und Mark Ralea (Glossybox)
Foto: dfv

Daniel Fuchs hat eigentlich Maschinenbau studiert, ist seit kurzem aber professioneller Instragram-Star und hat für die Besucher der HORIZONT Digital Marketing Days in Berlin eine Botschaft im Gepäck: "Ich kann Absatz generieren. Sogar richtig großen Absatz", sagt der unter dem Namen "Magic_Fox" bekannte Influencer. Und bekommt Unterstützung von einem alten Hasen im Mediengeschäft, der den Hype-Kanal automatisieren will.
"An dem Thema Influencer Marketing kommt man heute als Marke einfach nicht mehr vorbei", sagt Andreas Türck, Gesellschafter der Mediaagentur Pilot Hamburg. Der ehemalige Talkmaster gründete vergangenen Herbst das Start-up Buzzbird, mit dem die Einbuchung von Influencer-Kampagnen für Werbungtreibende automatisiert werden soll. "Wir befinden uns im Zeitalter der großen Daten, da ist das händig gar nicht mehr zu leisten", so Türck. Er schätzt, dass in Zukunft rund 70 Prozent aller Influencer-Kampagnen programmatisch eingebucht werden.
Philipp John ReachHero
Bild: ReachHero

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Bei allen Automatismen sei es aber wichtig, dass die Content-Hoheit bei den Influencern bleibe, betonen Türck und auch Mitdiskutantin Anne Höweler von der Influencer-Agentur Cover PR. Marken müssten zwar die Leitlinien definieren, aber auch lernen, ein Stück weit Kontrolle über die Inhalte abzugeben. Gegebenenfalls auch an Agenturen, sagt Instagram-Star Fuchs: "Brands, die keine Ahnung von Influencer Marketing haben, sollten das Thema in andere Hände geben." Der Sport- und Mode-Trendsetter hat bei Instagram knapp 900.000 Follower - bei Snapchat sind es derzeit "nur" rund 25.000. Auf einen Vergleich der beiden gehypten Influencer-Plattformen angesprochen sagt er: "Instagram ist das komplette Gegenteil von Snapchat. Dort geht es nur um Trash und möglichst viele Momentaufnahmen." fam
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