Airbnb-Konkurrent Wie FeWo-Direkt die Sharing-Economy aufspießt

Dienstag, 19. Januar 2016
In dem Spot geht es teilweise recht eklig zu
In dem Spot geht es teilweise recht eklig zu
Foto: HomeAway

Wir teilen heutzutage fast alles - aber den Urlaub? Nicht selten wird die schönste Zeit des Jahres durch die lieben Mitmenschen zum Albtraum. Diese Botschaft sendet der in Deutschland als FeWo Direkt bekannte Ferienhausvermieter Home Away in seiner neuen Werbekampagne. Diese geht auf augenzwinkernde Weise mit der Sharing-Economy ins Gericht und zeigt, was im Urlaub dabei alles schief gehen kann.
Die Haare des schmuddeligen Mitbewohners auf der Seife sind dabei nur die ekelhafte Spitze des Eisbergs. Dabei könnte Urlaubmachen doch viel einfacher, bequemer und privater sein - nämlich im eigenen Ferienhaus, so die Botschaft von FeWo Direkt. Das Unternehmen vermittelt eigenen Angaben zufolge mehr als eine Million Feriendomizile in 193 Ländern. "Unsere neue Kampagne konzentriert sich auf das heutzutage sehr präsente 'Over-Sharing' und zeigt Urlaubern, warum ein Urlaub im Ferienhaus die bessere Alternative zu Hotelbuchungen oder Buchungen von Privatunterkünften bei Sharingplattformen ist", sagt Home-Away-CMO Mariano Dima - ein deutlicher Seitenhieb in Richtung Airbnb, wo Reisende sich in Privatunterkünfte einmieten können.

Zu der Kampagne gehören 30- und 10-sekündige TV-Spots, die ab sofort auf RTL und Sat 1 zu sehen sind. Da HomeAway offizieller Dienstleister für Fan-Unterkünfte bei der Fußball-Europameisterschaft 2016 in Frankreich ist, wird der Spot bei dem Turnier auch in den Stadien gezeigt. Darüber hinaus gehören Social Media, Youtube sowie Display-Anzeigen zu der Kampagne.

Die Kampagne startet jetzt zeitgleich in Großbritannien, Deutschland, Frankreich und den USA. Dabei soll es sich um die bislang größte Marketinginvestition von FeWo Direkt handeln. Für die Kreation zeichnet Saatchi & Saatchi London verantwortlich, ZenithOptmedia kümmert sich um Planung und Einkauf. ire
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