Adobe-Studie Deutschland holt beim Smartphone- und Tablet-Traffic weiter auf

Mittwoch, 29. April 2015
Was den Anteil des Tablet-Browsing anbelangt, hat Deutschland die USA überholt
Was den Anteil des Tablet-Browsing anbelangt, hat Deutschland die USA überholt
Foto: Fotolia / Diego Cervo
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Adobe Tablet-Browsing


In Deutschland kommen mittlerweile 21,9 Prozent der Website-Visits von einem Smartphone - ein Plus von 7,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das ist das Ergebnis der Studie Adobe Digital Index EMEA Best Of The Best Benchmark. In Europa bedeutet das zwar immer noch einen Platz im Mittelfeld, jedoch entwickelt sich der Smartphone-Traffic nur in Skandinavien (plus 8,7 Prozent) und Großbritannien (plus 8,4 Prozent) dynamischer als hierzulande.
Den US-amerikanischen Smartphone-Anteil an sämtlichen Website-Visits in Höhe von 23,6 Prozent (plus 5,9 Prozent) hat Deutschland schon heute fast geknackt. Sogar überholen konnte Deutschland die USA in Sachen Tablet-Traffic: Mit der europaweit größten Steigerungsrate von 3,4 Prozent auf nunmehr 10,1 Prozent der Visits, die vom Tablet auf die Websites gelangen, hat Deutschland im direkten Duell die Nase vorn (USA: 8,9 Prozent). Insgesamt liegen Großbritannien (16,4 Prozent) und Benelux (14,2 Prozent) an der Spitze des europäischen Tablet-Traffics. Im Vergleich mit den USA entwickelt sich das europäische Mobile Browsing sowohl auf dem Smartphone als auch auf dem Tablet deutlich schneller.
Großbritannien liegt in Sachen Smartphone-Traffic klar vorne
Großbritannien liegt in Sachen Smartphone-Traffic klar vorne (Bild: Adobe)
Zudem untersuchten die Studienautoren insbesondere die mobilen Top-Performer. Als solche definiert Adobe Unternehmen, die den Dienst Adobe Marketing Cloud nutzen und beim Mobile-Traffic zu den besten 20 Prozent ihrer Branche gehören. Deutschlands Vorzeige-Performer liegen danach deutlich über dem Durschnitt: Bei ihnen kommen 33,5 Prozent der Visits übers Smartphone (plus 16,4 Prozent) und 15,1 Prozent der Visits über das Tablet (plus 5 Prozent).
Auch beim Tablet-Traffic liegt UK vorn
Auch beim Tablet-Traffic liegt UK vorn (Bild: Adobe)
Im Branchenvergleich hat vor allem der Sektor der Finanzdienstleistungen Nachholbedarf. Mit einem durchschnittlichen Smartphone-Traffic von 19,8 Prozent bleibt die Branche hinter Telekommunikation (35 Prozent), Media & Entertainment (29,1 Prozent), Retail (24,4 Prozent) und Travel & Hospitality (23,1 Prozent) zurück. Beim Tablet-Browsings hat der Handel die Nase vorn (13,6 Prozent), gefolgt von Media & Entertainment (13,2 Prozent) und Travel & Hospitality (13,2 Prozent). Die Studie basiert auf rund 100 Milliarden Visits im Kalenderjahr 2014 und umfasst aggregierte und anonymisierte Daten von mehr als 3000 Websites in Europa und den USA. fam
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