Adobe-Manager Jan Borgwardt Was Programmatic Advertising noch zum Durchbruch fehlt

Dienstag, 21. März 2017
Jan Borgwardt, Account Management bei Adobe, im Video-Interview
Jan Borgwardt, Account Management bei Adobe, im Video-Interview
Foto: HORIZONT

Programmatic Advertising ist auch in Deutschland auf dem Vormarsch - befindet sich aber noch in der Findungsphase. Adobe-Experte Jan Borgwardt erklärt im Video-Interview, woran es hierzulande noch hakt.
Der Bundesverband Digitale Wirtchaft schätzte im vergangenen Jahr, dass jeder dritte Werbe-Euro in Deutschland inzwischen in Programmatic fließt. Damit wächst die Disziplin hierzulande zwar kräftig. Aber selbst in Märkten wie Frankreich oder Italien, die etwa nach Anzahl der Internetnutzer und Größe des Werbemarktes hinter Deutschland liegen müssten, werde mit Programmatic mehr Umsatz gemacht als bei uns. In fortgechrittenen Märkten wie den USA und Großbritannien liegt der Programmatic-Anteil sogar schon jenseits der 40 Prozent.
Die Gründe dafür, dass Programmatic hierzulande noch nicht sein volles Potenzial entfalten kann, sind dem Adobe-Manager zufolge vielschichtig. Ein Grund sei, dass es zu wenig Inventar gebe. Ein anderer, dass gesetzliche Regularien der Disziplin einen Dämpfer verpassten. Dabei sei gerade in den Bereichen TV und Video on Demand, wo es absolutes Premium-Inventar en masse gebe, viel Wachstumspotenzial vorhanden. ire
Meist gelesen
stats