AMP-Werbung startet Diese Vorteile haben Googles superschnelle Mobil-Anzeigen

Donnerstag, 21. Juli 2016
Google will die AMP-Erfahrung weiter verbessern
Google will die AMP-Erfahrung weiter verbessern
Foto: Google

Google macht Ernst mit der Monetarisierung seiner Accelerated Mobile Pages: Gut ein halbes Jahr nach dem Start des schnell ladenden mobilen Webseiten-Formats können nun alle Publisher und Vermarkter speziell darauf zugeschnittene Werbeanzeigen einsetzen.

Mit Accelerated Mobile Pages hatte Google zu Beginn des Jahres ein Format für mobile Websites eingeführt, das deutlich schneller laden soll als konventionelle Seiten. Damit AMP für den Leser zu einem rundum positiven Erlebnis werden, muss sich die dort angezeigte Werbung dieser Ladegeschwindigkeit anpassen. In den vergangenen Monaten hatte Google erste Tests mit ausgewählten Publishern durchgeführt, bei denen deutliche höheren Klickraten und besserer Sichtbarkeit für AMP-Anzeigen festgestellt worden sei.

Deswegen bringt Google Werbung für Accelerated Mobile Pages nun in die Fläche. Die Anzeigen basieren auf folgenden Technologien:

- Werbung in AMPs lädt erst nach dem eigentlichen Content, damit die Anzeigen auf keinen Fall die Ladezeit verringern.
- Der Raum für AMP-Werbung ist strikt begrenzt. Die Anzeigen können lediglich als Rechteck angezeigt werden, damit sie nicht auf den Seiten "umherspringen" oder als Popup auftauchen.
- AMP verweigert die Verwendung von Javascript-Befehlen wir "document.write", die laut Google zu den "schlimmsten Praktiken in der Werbetechnologie" gehörten. 
- Animationen für Werbeanzeigen, die sich im nicht sichtbaren Bereich befinden, werden automatisch verlangsamt, um Akku- und Rechner-Kapaziäten zu sparen. In Browsern wie Firefox, Safari und Opera ist dies ohnehin schon Standard. Daher sei man froh, auf diese Technologie verzichten zu können, sobald sie noch mehr Nutzern zur Verfügung stünde, wie Gogle erklärt.

Dadurch bauen sich AMP-Anzeigen folgendermaßen auf:

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"Zusammen mit den allgemeinen Verbesserungen von Web-Inhalten verbessern diese Maßnahmen die Ladezeiten deutlich und verringern die Auswirkungen von Anzeigen auf die Nutzererfahrung", erklärt
Malte Ubl, Technologiechef des AMP-Projekts, in einem Blogbeitrag. Um einen sanften Übergang zu sorgen, werde AMP jedoch auch weiterhin konventionelle Werbung zulassen. ire

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