ja! ist Deutschlands stärkste Eigenmarke

Montag, 26. Juli 2010
Udo Klein-Bölting, CEO
Udo Klein-Bölting, CEO

Rewes Billig-Label ja! ist Deutschlands stärkste Eigenmarke. Das geht aus der aktuellen Studie "Die stärksten Eigenmarken im deutschen Handel" der Düsseldorfer Managementberatung Batten & Company (ehemals BBDO Consulting) hervor. Auf einer Skala von 0 bis 10 erreicht ja! einen Wert von 5,8. Dicht dahinter platziert sich die Preiseinstiegsmarke Gut & Günstig von Edeka mit 5,7 Punkten. An dritter Stelle befindet sich TiP von real,- mit 5,4 Punkten. Im Mittelfeld liegen Balea mit 5,1 Punkten, K-Classic mit 4,9 und Rewe Qualitätsmarke mit einem Wert von 4,4. Die Plätze sieben bis zehn belegen real,- Quality, Baby-love, AS und Milbona.

Obwohl Eigenmarken für den Verbraucher inzwischen wegen guter Qualität und günstiger Preise nicht mehr wegzudenken sind, gibt es auch Gefahren für den Handel. Laut Batten & Company ist eine enge und langfristige Markenbindung mit positivem Einfluss auf die
Kaufentscheidung des Kunden eher die Ausnahme. Wer eine Eigenmarke nutzen wolle, um die Kunden an das eigene Unternehmen zu binden, solle besser auf Marken setzen, die klar auf bestimmte Zielgruppen oder Sortimente ausgerichtet sind. Als Beispiel nennt Batten & Company die Linessa-Diätlebensmittel von Lidl und Babylove der Drogeriekette dm. Diese Marken hätten maßgeblichen Einfluss auf die Wahl der Einkaufsstätte.

"Die klassischen Eigenmarken im Preiseinstiegssegment sind für den Lebensmitteleinzelhandel unerlässlich. Sie taugen jedoch nicht länger zur Profilierung im Wettbewerb. Dazu sind klar positionierte Marken erforderlich, die sich an Zielgruppen und Sortimenten ausrichten", meint Udo Klein-Bölting, Partner unf CEO von Batten & Company. hor
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