i-Mobbing: Apple-Nutzer zahlen in den USA mehr fürs Hotelzimmer

Dienstag, 26. Juni 2012
iPhone-Nutzer zahlen fürs Hotelzimmer mehr
iPhone-Nutzer zahlen fürs Hotelzimmer mehr
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Pricing Hotelzimmer USA WSJ iPhone iPad Mac


Dass Unternehmen Daten sammeln, um ihren Kunden maßgeschneiderte Angebote unterbreiten zu können, ist keine neue Erkenntnis. Manche gehen allerdings im Smartphone- und Tablet-Zeitalter noch einen Schritt weiter. Sie setzen das Wissen auch beim Pricing ein. So hat das US-Reiseunternehmen Orbitz jetzt gegenüber dem "Wall Street Journal" eingeräumt, dass es Apple-Usern höherpreisige Hotelzimmer anbietet. Begründung: Apple-Nutzer zahlten gerne mehr als Windows-User. Orbitz hatte durch die Auswertung seiner Kundendaten herausgefunden, dass Nutzer von iPhone, iPad und Mac Luxushotels bevorzugen und bereit sind, bis zu 30 Prozent mehr für eine Übernachtung zu zahlen. "Wir hatten das schon geahnt und konnten das durch unsere Daten bestätigen", zitiert das Blatt Technikchef Roger Liew. Allerdings, so stellt das Unternehmen klar, werde niemals dasselbe Zimmer mit unterschiedlichen Preisen angeboten. Apple-Nutzer und PC-User können sich die Angebote immer nach Preisen sortiert anzeigen lassen.

Der Apple-Aufschlag bei den Zimmern könnte indessen erst der Anfang sein. Derzeit wertet das Unternehmen weitere Daten aus. So könnten Apple-Nutzer bereit sein, auch bei Mietwagen höhere Preise zu zahlen. Mit dem Data-Mining will Orbitz neue Umsätze erzielen. Letztes Jahr verbuchte das Unternehmen einen Verlust von 37 Millionen Dollar. mir
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