Zwangsverheiratet und als Räuber verhaftet: Wie Mikado Naschkatzen in ein Paralleluniversum befördert

Donnerstag, 14. März 2013

Schon kleine Kinder wissen es: Man soll von fremden Menschen keine Schokolade annehmen. Dass sich aber auch Erwachsene an diese einfache Regel nicht halten können, demonstrierte die Kraft-Foods-Marke Mikado mit einem Marketingstunt in einem französischen Einkaufszentrum. Aus einem Automaten konnten sich Besucher kostenlose Pakete der Schokaldensticks ziehen. Doch wer der Versuchung nicht widerstehen konnte, bekam die unangenehmen Folgen gleich zu spüren. Durch eine Bodenklappe fielen die unvorsichtigen Naschkatzen in eine ganz und gar nicht süße neue Realität: Auf ihre Hochzeit mit ihrem hässlichen Bräutigam, in einen Banküberfall oder als Freiwilliger für einen Messerwerfer.

Wie schon bei anderen Marketingstunts versucht auch der von der Agentur Buzzman kreierte Auftritt den Eindruck zu erwecken, dass es sich bei den Opfern um ahnungslose Passanten handelt. Allerdings wäre die äußerst unterhaltsame Idee mit ahnlungslosen Mitwirkenden kaum rechtssicher umzusetzen gewesen. Die Reaktionen der anderen Besucher des Einkaufszentrums, die das weitere Schicksal des Opfers auf einem großen Bildschirm verfolgen können, sind allerdings unverfälscht.

Der Stunt ist nur Teil einer langfristigeren Kampagne "#Evenifyoushouldn't" in Frankreich, die den unwiderstehlichen Charakter von Mikado thematisiert. Auf derartig kreative Auftritte können Mikado-Fans in Deutschland allerdings nicht hoffen. Hier setzt die Marke ausschließlich auf eine TV-Kampagne (Kreation: BETC Euro RSCG, Paris). cam
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