Zoff um Bratz-Puppen

Freitag, 09. Januar 2009
Bratz darf seine Puppen vorerst weiter verkaufen
Bratz darf seine Puppen vorerst weiter verkaufen

Im Urheberrechtsstreit zwischen dem Barbie-Hersteller Mattel und dem Konkurrenten MGA Entertainment bekommt der Hersteller der Bratz-Puppen eine Schonfrist. Ein US-Gericht erlaubte MGA den Weiterverkauf der Puppen bis zum Jahresende. Ohne diesen Beschluss hätte MGA den Verkauf und die Produktion seiner Bratz-Puppen bis Februar einstellen müssen. Davon wäre auch Deutschland betroffen gewesen. MGA ist im Sommer 2006 bei dem Spielzeughersteller Zapf in Darmstadt eingestiegen und dessen Großaktionär. Hintergrund des Streits: Im Sommer entscheid ein US-Gericht, dass Bratz-Designer Carter Bryant die ersten Bratz-Modelle bereits entworfen hat, als er noch in Diensten von Mattel gestanden war. 

Den Mediaetat von MGA Entertainment in Deutschland betreut Mediacom in Düsseldorf, den von Mattel Carat in Wiesbaden. Als Werbeagentur arbeitet für den Spielzeugspezialisten in Dreieich Ogilvy in Frankfurt. mir
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