Zentralisiertes Bankenmarketing kommt in den Filialen nicht gut an

Freitag, 17. Oktober 2003
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Bankenmarketing Vertrieb


Die von vielen deutschen Banken praktizierte Verbindung von zentralem Marketing mit dezentralem Vertrieb ist den Filialen wenig willkommen. Dies zeigt eine aktuelle Studie der Mülheimer Agentur Q Marketing. 37 Prozent der Befragten sind gar nicht, 56 Prozent nur mittelmäßig mit der Marketingunterstützung aus der Zentrale zufrieden.

Vor allem wird bemängelt, dass die Maßnahmen zu wenig auf die Situation vor Ort abgestimmt seien, was die Wirksamkeit auf die Kunden einschränke. Auch bleibe das Know-How der Filialen bei zentral gesteuertem Marketing auf der Strecke. Von einer verstärkten Individualisierung der Aktionen versprechen sich 17 Prozent der Befragten Erfolg. An der Studie beteiligten sich 59 Filialleiter verschiedener deutscher Banken. rp
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