Zalando: Zu Nikolaus darf auch mal die Belegschaft schreien

Donnerstag, 06. Dezember 2012
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Im Fernsehen schreit der Zalando-Postbote noch mit voller Werbemacht gegen den Weihnachtsmann an (Kreation: JvM/Fleet), bei Tengelmann sollen Schokoladen-Postboten verzückungsschreie bei Naschkatzen auslösen und jetzt sind die Zalando-Mitarbeiter mit dem Schreien dran. In einem Online-Special auf Zalando.de ist ein Mitarbeiterchor (inklusive Zalando-Bote) zu bewundern, der über Schreie "We wish you a Merry Christmas" intoniert. Der Clou daran: Anschließend können die Besucher der Website über eine eingeblendete Tastatur ihr eigenes Schrei-Lied komponieren und als Weihnachtsgruß verschicken. Die Aktion soll allerdings nicht nur höheren Traffic für die Unternehmens-Website generieren, sondern auch für Earned Media in den sozialen Netzwerken sorgen. Zum einen lassen sich die eigenen Kompositionen über soziale Netzwerke teilen, zum anderen sorgt Zalando über eine integierte Verlosung von Stiefeln für zusätzliche Likes auf Facebook, Google+, Twitter und Pinterest. Gleichzeitig will der Händler hier auch neue Adressen für seine Newsletter generieren.

Mit dem Konzept der digitalen Weihnachtsgrüße folgt Zalando dem Vorbild des US-Unternehmens Officemax, das nun schon seit vielen Jahren in der Vorweihnachtssaison erfolgreich seine E-Card-Plattform Elfyourself anbietet. Auf der Website des Büroartikel-Herstellers können User Porträtfotos hochladen und daraus ein personalisiertes Musikvideo mit tanzenden Weihnachtselfen herstellen. Die Aktion hat dem Unternehmen, das über ein überschaubares Budget für Markenwerbung verfügt, einen dramatischen Anstieg seiner Bekanntheit beschert. Seit Start der Aktion sind mehr als 476 Millionen digitaler Grußkarten erstellt worden. cam
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