ZAW kritisiert Europäische Kommission

Mittwoch, 17. Oktober 2001

Der Zentralverband der Deutschen Werbewirtschaft (ZAW) kritisiert den neuen Richtlinienvorschlag der Europäischen Kommission zum Verbot von Tabakwerbung. Der neue Richtlinienvorschlag sieht vor, Werbung für Tabakerzeugnisse in sämtlichen Pressemedien, im Hörfunk sowie im Internet vollständig zu verbieten.

Den ersten Anlauf für ein totales Tabakwerbeverbot hatte der Europäische Gerichtshof (EuGH) bereits für nichtig erklärt. Die vom EuGH in seiner Urteilsbegründung festgelegten Rahmenbedingungen für ein Werbeverbot werden nicht erfüllt. Das ist ein Ergebnis eines vom ZAW in Auftrag gegebenen Rechtsgutachtens des Tübinger Universitätsprofessors Thomas Oppermann.
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