ZAW fürchtet weitere Werbeverbote für die Autoindustrie

Freitag, 09. Februar 2007

Der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) in Berlin kritisiert das EU-Strategiepapier, das die Pläne der Kommission zur Minderung der Kohlendioxid-Emissionen von Autos darlegt. Es enthält unter dem Punkt "Maßnahmen zur Beeinflussung der Nachfrage" unter anderem den Plan, dass in der Printwerbung für Autos neben dem Kraftstoffverbrauch und dem Kohlendioxid-Ausstoß auch die jährlichen Betriebskosten sowie die Kfz-Steuer zu Pflichtangaben werden. Gleichzeitig sollen die Hersteller vor Mitte 2007 einen EU-weiten Verhaltenskodex für die Vermarktung von Autos und die entsprechende Werbung verabschieden. Der ZAW sieht darin den "Einstieg in die Investitionslenkung dere Unternehmen". Besser wäre es nach Ansicht des Verbandes, ein Anreizsystem für Industrie wie für Autokäufer zu schaffen. kj



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